MAR - Regionales Archäologiemuseum

Aosta

Balteus Pfad
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Die Gestaltung des regionalen Archäologiemuseums folgt einem thematischen und chronologischen Ablauf.

Die Ausstellung beginnt mit dem Saal, der dem Abt Justin Boson, dem ersten Leiter des Regio Museo von 1929, gewidmet ist. Hier sind Fliesen und nordafrikanische Öllampen aus regionalen Sammlungen etaliert.
Auf den Spuren der Handels- und Kultureinflüsse aus Mesopotamien und Anatolien sind einige anthropomorphischen Stelen ausgestellt, die an der herrlichen Ausgrabungsstätte von Saint-Martin-de-Corléans gefunden wurden. In den Schaukästen kann der Besucher Funde aus der Zeit zwischen der megalithischen Ära und der Epoche der Salasser beobachten.

Man setzt den Museumsbesuch fort und gelangt in die der Romanisiserung gewidmeten Räume, wo man zuerst das plastische Modell von Augusta Praetoria und den Meilenstein von Konstantin, der einmal entlang der Römerstraße stand, findet. Die Bestattungsrituale und Leichenausstattungen sind in den folgenden zwei Sälen verteilt, in denen auch ein Sterbebett aufgebaut wurde, das in einem Einäscherungsgrab der Nekropole San Rocco, am Osteingang der römischen Stadt, gefunden wurde. Weitere zwei Ausstellungsräume widmen sich der Grabinschrift und den lokalen Bräuchen: unter den Fundstücken befinden sich das berühmte bronzene Balteus mit Kampfszenen zwischen Barbaren und Römern und die Silberbüste Jupiter Dolichenus, die auf dem Kleinen Sankt-Bernhard-Pass mit einer reichen Grabbeigabe gefunden wurde. Das öffentliche Bauwesen wird durch zahlreiche Stiche mit Aostas wichtigsten Monumenten, Bruchstücken der Bildhauerkunst und vereinzelten Freskodetails dargestellt, während der tägliche Lebensablauf anhand von Koch- und Tafelgeschirr um die Rekonstruktion eines Thermopoliums (eines öffentlichen Raumes, wo man Speise und Getränke servierte) präsentiert wird. Die Säle, welche das römische Zeitalter zum Thema haben, präsentieren schließlich eine Ausstellung von persönlichen Ornamenten und Geräten der Luxus- und Gemütlichkeitsphäre.

Die christlich-mittelalterliche Epoche ist durch den kostbaren aus dem 8. Jh. stammenden Altar vertreten, der bei den Ausgrabungen der Kathedrale von Aosta gefunden wurde, sowie durch zwischen dem 4. und dem 14. Jahrhundert datierbare Grabbeigaben, unter denen die Gläser mit goldenen Verzierungen und das Ritterschwert aus der Stiftskirche von Sant’Orso zu erwähnen sind.

Im unterirdischen Bereich des archäologischen Museums sind noch die Überreste der süd-östlichen Kante des Ostturms der Porta Principalis Sinistra, eines der vier Stadttore von Augusta Praetoria, aufbewahrt. Zu sehen sind hier die römischen Nutzungspläne und das einzige noch erhaltene Stück Erdwall mit seiner Gegenböschung, das noch an einen Abschnitt der römischen Stadtmauer angelehnt ist.

Zum Museum gehört auch die kostbare Münzsammlung “Pautasso”, die sich aus Geldstücken aus der Zeit zwischen dem griechischen Zeitalter und der Herrschaft der Savoyer zusammensetzt. Von Bedeutung sind auch die keltischen, gallischen und padanischen Münzen.

Der Saal von der Sammlung Carugo zeigt Objekte der etruskischen Zivilisation, des alten Ägypten und Mesopotamien.

Kontakt

MAR - Museo Archeologico Regionale
Piazza Roncas, 12
11100 AOSTA (AO)
 
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