Züge
Per Bahn durch das Aostatal fahren, eine fast ... "philosophische" Wahl
Außer einigen moderneren Zügen sind die Züge manchmal langsam, die Zeit scheint einfach nicht zu vergehen, vor allem wenn Verspätungen zur Müdigkeit von der Reise dazu kommen. Wenn man es jedoch in einem anderen Geist, sozusagen "philosophisch", betrachtet, ist der Zug dagegen eine "Reise innerhalb der Reise". Die Züge haben ein Stück Geschichte geschrieben und das Reisen revolutioniert. Ein Zug, der langsam fährt, erlaubt uns, die Landschaft zu betrachten und die Gedanken schweifen zu lassen. Die Linie Aosta - Pré-Saint-Didier ist eine von diesen Bahnlinien,
die dazu Gelegenheit bieten: sie verbindet Aosta mit dem Thermalstädtchen Pré-Saint-Didier mit einer Fahrzeit von etwa 50 Minuten (er hält an den malerischen Stationen Sarre, Saint-Pierre, Villeneuve, Arvier, La Salle und Morgex). Wenn die Landschaft im Winter verschneit ist, verwandelt das diese Strecke in eine besondere und charakteristische Szenerie. Von Aosta aus kann man mit der Bahn in weniger als einer Stunde die Gemeinden Saint-Vincent (20 Min.), Verrès (30 Min.), Bard (40 Min., hier liegt die Festung) und Pont-Saint-Martin (45 Min.) erreichen.
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