BIKERTOUR 12 - Saint-Pierre – Valsavarenche
| Empfohlener Zeitabschnitt: |
1 Mai - 31 Oktober |
| Start: |
Gemeindebezirk Saint-Pierre – der obere Teil des Dorfs |
| Ziel: |
Gemeindebezirk Valsavarenche – Parkplatz |
| Länge |
30,1 Km |
Von der Geschichte zur Natur: eine stimmungsvolle Route, die Sie von der mittelalterlichen Ortschaft Saint-Pierre mitten ins Herz des Nationalparks Gran Paradiso befördert. Diese Strecke ist den Liebhabern der echten Berge gewidmet und führt durch ein einfaches und faszinierendes Tal.
DAS REGIONALE NATURGESCHICHTEMUSEUM
Die ganze Natur des Aostatals in einer Burg: in den einstigen Stallungen finden Sie eine Mineralogie-und Geologiesammlung, während in den alten Sälen verschiedene Themen wie Klima, Gletscher, Flora, Fauna und die typischen Landschaften der Region behandelt werden…. Das ist das regionale Naturgeschichtemuseum, das in der Burg Saint-Pierre untegebracht ist, welche an einen Felsen geklammert das mittlere Aostatal beherrscht.
Bevor Sie in Richtung Valsavarenche-Tal weiterfahren, empfehlen wir Ihnen, hier Rast zu machen. Eine einzigartige Gelegenheit, ein Museum dieser Art zu besuchen, aber auch, um sich gleichzeitig eine besondere, fast märchenfafte Burg anzusehen. Denn sie unterscheidet sich von allen anderen Burgen, die Sie an den Routen Ihres Roadbooks antreffen werden. Die Architektur, wie Sie sie heute sehen ist nicht die ursprüngliche. Die Burg der Freiherren von Saint-Pierre ist sehr alt: es gab sie bereits im 12. Jahrhundert. Die heutige Form erhielt sie erst im 19. Jh. auf Wunsch des Rechtsanwalts Bollati, Baron von Saint-Pierre.
DAS TAL VALSAVARENCHE
Introd hat seinen Namen von “Entre les Eaux“. Denn das Dorf liegt auf einer Hochebene zwei seitlichen Steilhängen, die auf einer Seite den Fluss Dora di Rhemes und auf der anderen Seite den Fluss Savara (auch Dora di Valsavarenche genannt) überragen. Hier können Sie das herrliche, im Aostataler Stil gebaute Bauernhaus Ola bewundern. In Introd führt eine Straße durch das Tal Valsavarenche hinauf bis an den Fuß der Gran Paradiso Gebirgsgruppe, die den einzigen italienischen “Viertausender” birgt. Das Tal war auch bei König Vittorio Emanuele II sehr beliebt und war eines seiner Lieblingsziele für ausgedehnte Jagden.
DER NATIONALPARK GRAN PARADISO
Im Jahr 1919 traten die Savoyen ihr Jagdrevier zwischen Piemont und Aostatal an den Staat ab, welches dann drei Jahre später zum ersten italienischen Nationalpark erklärt wurde. Hier leben vorwiegend Steinbock, Gämse, Königsadler und Murmeltier… Mit ein wenig Geduld und Ruhe kann man an den Hängen und in den Nadelwäldern einige dieser netten “Parkbewohner” ausfindig machen und beobachten.
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