Désarpa
Der Almabtrieb: Tradition und Kulturinitiativen
Das Ende der Sommersaison steht im Aostatal ganz im Zeichen eines traditionellen Events, das in der örtlichen Bevölkerung großen Anklang findet: die "Désarpa". Nach einem langen Sommer
auf den Almen des Hochgebirges, am Fuße der höchsten Gipfel Europas, werden die Rinder in in ihre Ställe im Tal zurückgetrieben. Die Désarpa findet traditionell am Tag des Festes des Heiligen Michaels statt, und zwar am
29. September, und stellt einen wichtigen Moment im Leben
der Züchter dar,
der im Rahmen eines Festes mit der gesamten Bevölkerung geteilt wird. Seit mehreren Jahren
organisieren die regionalen Behörden alle zwei Jahre eine Veranstaltung, die diesem besonderen Ereignis gewidmet ist: das Fest der Désarpa, das im Aostatal am letzten Sonntag im September (in allen geraden Jahren) stattfindet.
Hier bietet sich die Möglichkeit, ein authentisches Stück der traditionellen Welt des ländlichen Aostatals kennen zu lernen. Dies erfolgt im Rahmen eines direkten Treffens mit
den Hauptfiguren und den Verkäufern von Käse und anderen typischen Produkten, die eine themenbezogene Verkostung anbieten. Volkstümlichen Kulturinitiativen in Zusammenhang mit der Viehzucht im Alpenraum begleiten das Event bis zu seinem Höhepunkt: der Rinderumzug durch die Straßen des Stadtzentrums von Aosta.




