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Talstraße 102

Ein Wanderweg in mittleren Höhen für erfahrene Wanderer.
Das Gebirge birgt von Natur aus Gefahren (Steinfall, ungünstige Wetterbedingungen, steil abfallende Stellen ...), daher sollte man sich bewusst sein, dass man sich auf eigene Gefahr ins Gebirge begibt, immer Vorsicht und gesunden Menschenverstand walten lassen und alle notwendigen vorbeugenden Maßnahmen treffen (entsprechende Ausrüstung und Streckenwahl, Wetterinformationen, ...). Die Wanderstrecken im Hochgebirge sind von Juli bis September begehbar.
Die Talstraße 102 beginnt in Pont Suaz, in der Gemeinde Charvensod, verläuft bis zur Kapelle San Grato, in der Nähe von Pila, und erreicht schließlich - zwischen Nadelwäldern und Weiden - den See von Chamolé. Sie führt anschließend über den malerischen Colle di Chamolé bis hin zum Rifugio Arbolle, am Fuße des Monte Emilius. Der Weg führt durch grüne und reizende Täler, ehe man zunächst den  Colle di Arbolle (3.155 m) - der höchste Punkt der Strecke - und anschließend den Laures besteigen muss, um in das
Grausontal zu gelangen. In diesem Abschnitt kann man Gebirgslandschaften und Weiden im Hochgebirge bestaunen, die mit Steinbrüchen und kleinen Seen  glazialen Ursprungs übersät sind. Die Strecke führt dann auf den Hügel Saint-Marcel, welcher ins unberührte Drugestal führt, ehe man erneut nach oben - auf den Hügel Lavodilec - gehen muss, über den man das bezaubernde Clavalitétal erreicht. Vom Hügel Medzove aus betritt man das Territorium des Regionalparks Mont Avic , ein Naturpark, der sich auf etwa 5.800 Hektar inmitten
einer äußerst beeindruckenden und beinahe unberührten Landschaft erstreckt. Die Strecke, die von unterschiedlichen Gewässern und vom hakenförmigen Pinienwald geprägt ist, führt am Rifugio Barbustel vorbei, ehe sie an der Grenze zur Gemeinde Champorcher bis zum Hauptort von Champdepraz verläuft.