Via Francigena: der Pilgerweg

Eine faszinierende Route, auf der Pilger aus ganz Europa über Jahrhunderte hinweg in die Ewige Stadt Rom wanderten.

6 Nächte ab € 800

Gültigkeit:

  • 03 Juni 2018 - 30 September 2018

Eine faszinierende Route, auf der Pilger aus ganz Europa über Jahrhunderte hinweg in die Ewige Stadt Rom wanderten... Ein Weg für Händler, Heere, Staatsmänner, Gelehrte und ein Weg, der die europäischen Kulturen vom X. bis ins XIII. Jahrhundert vereinte.
Heute bietet eine Wanderung auf der Via Francigena die Möglichkeit, die Region, ihre Kultur und die kulinarischen Traditionen kennenzulernen. Im Jahr 2004 wurde sie vom Europäischen Rat zur „Europäischen Kulturstraße“ erklärt. 
 
Reiseprogramm

1. Tag — Aosta
Anreise ins Aostatal, Unterbringung im Hotel
Übernachtung und Frühstück.
 
2. Tag — Großer Sankt Bernhard / Etroubles (13 km)
Transfer mit einem speziellen Fahrzeug auf den Großen Sankt Bernhard
Erste Etappe: Großer Sankt Bernhard ( 2473 m) - Etroubles (1260 m)
Höhenmeter Abstieg: 1200 m - Gehzeit: 4,30 h
Halbpension: Abendessen und Frühstück mit Verkostung des „Freundschaftsbechers“
Sehenswert: über den Großen Sankt Bernhard erreicht die Via Francicegna das Aostatal. Nach Besichtigung des Hospizes (X. Jhdt.) der Augustiner Chorherren und der Berhardiner-Hundezucht startet unsere Wanderung Richtung Etroubles. Auf dem Weg das malerische Dörfchen Saint-Rhémy und das “Château Verdun”, eine Pilgerstation.  Ankunft in Etroubles, Besichtigung des Ortes, Freilichtmuseum.

3. Tag — Etroubles / Aosta (16 km)
Zweite Etappe: Etroubles (1260 m) – Aosta (580 m)
Höhenmeter Abstieg: 700m - Gehzeit: 3,30 h
Halbpension: Abendessen und Übernachtung.
Sehenswert: Der Weg führt am „ru Neuf“ entlang - einem Bewässerungskanal, durch den das Gletscherwasser zu den sonnigen Hängen um Aosta abfließt - und geleitet durch dichte Wälder und zu Lichtungen, die von Hirschen und Rehen bewohnt werden. Nach dem Dörfchen Gignod erreichen wir Aosta, Regionshauptstadt und ehemals Augusta Praetoria, eine im Jahr 25 v.Chr. gegründete Römersiedlung. Sehr interessant sind die Spuren aus der Römerzeit: die Stadtmauer, das Tor „Porta Praetoria“, das Theater, das Criptoportico, die Römerbrücke und das Augustustor, aber auch die mittelalterlichen Bauten wie die Kathedrale und der Monumentalkomplex von Sant‘Orso.

4. Tag — Aosta / Nus (13 km)
Dritte Etappe: Aosta (580 m) – Nus (529 m)
Höhenmeter Abstieg: 70 m
Gehzeit: 3,00 h
Halbpension: Abendessen und Übernachtung
Sehenswert: Bald nach dem Start erreicht man die Burg von Quart (für Besucher nicht zugänglich), anschließend geht es dem “Chemin des Vignobles” entlang nach Nus. Ganz in der Nähe kann man die Burg von Fénis besichtigen, eine wunderschöne mittelalterliche Festung

5. Tag — Nus / Saint-Vincent (17 km)
Vierte Etappe: Nus (529 m) – Saint-Vincent (575 m.)
Höhenmeter Aufstieg: 50 m.
Gehzeit: 4 h
Halbpension: Abendessen und Übernachtung
Sehenswert: der Weg führt durch ein malerisches Weinbaugebiet und entlang der Römerstraße „Strada delle Gallie“, Verkostung des ausgezeichneten „Passito“ in einem Weinkeller. Ankunft in Saint Vincent, der „Alpen-Riviera“. Neben der Pfarrkirche und einer einladenden Fußgängerzone findet man hier ein Thermalbad (mit der Kabinenbahn erreichbar) und ein Spielkasino (Casinò de la Vallée).

6. Tag — Saint-Vincent / Vèrres (18 km)
Fünfte Etappe. Saint-Vincent (575 m) – Vèrres (391 m)
Höhenmeter Abstieg: 184 m
Gehzeit:  5,00 h
Halbpension: Abendessen und Übernachtung
Sehenswert: Heute startet die Wanderung entlang der Römerstraße „Strada delle Gallie“. Auf dem Weg nach Verrès kommt man zur beeindruckenden Burg von Saint-Germain.  Interessant neben der Festung sind die Präpositur in Saint-Gilles (X. Jhdt.); in der Kapelle (für Besucher geöffnet) eines der seltenen Beispiele gotischer Architektur im Aostatal. In unmittelbarer Nähe das Schloss von Issogne, besonders interessant sind hier die Fresken, die bemalten Kassettendecken und der Granatapfel-Brunnen.

7. Tag – Verrès / Pont-Saint-Martin (17 km)
Sechste Etappe: Verrès 391 m) – Pont-Saint-Martin (345 m)
Höhenmeter Abstieg: 46 m
Gehzeit 4,30 h
Transfer nach Aosta und Abreise.
Sehenswert: auf dem Weg von Verrès nach Pont Saint Martin kommt man am Fuß von Felswänden mit Weinterrassen vorbei. Eine Tour mit vielen kulturellen Schätzen. In Armad ist die romanische Pfarrkirche „San Martino“ sehenswert, zu empfehlen ist außerdem ein kulinarischer Abstecher in das renommierte „Lardo di Arnad“. Dann geht es durch das Dörfchen Bard, über dem die mächtige und architektonisch hochinteressante Festung von Bard thront. In dem heute komplett sanierten Komplex ist das vielbesuchte „Alpenmuseum“ untergebracht. Auf dem Weitermarsch Richtung Donnas kommt man der gut erhaltenen Römerstraße „Via delle Gallie“ entlang, kehrt in einen Weinkeller ein und erreicht schließlich Pont-Martin, wo der zum Aostatal gehörende Abschnitt der Via Francigena endet.
 
Startdaten*:
  4. Mai, Mittwoch
  1. Juni, Mittwoch
11. Juli, Montag
23. August, Dienstag
29. September, Donnerstag
 

 

Preis pro Person: 

Abfahrt 2018* Doppelzimmer Zusätzliche Übernachtung und Frühstück
3. Juni € 800 € 50
2. Juli € 800 € 50
9. September € 800 € 50
30. September € 800 € 50

 *Andere Daten können auf Anfrage für Gruppen mit mindestens 6 Personen vereinbart werden.

- Einzelzimmerzuschlag € 150
- Ermäßigung Zusatzbett (3./4. Bett) € 30

 

Im Angebot inbegriffen:

  •  6 Übernachtungen und Frühstück im Hotel der gewählten Kategorie
  •  5 Tage Halbpension mit „Pilgermenü“ (3 Gänge - Getränke nicht inbegriffen)
  •  Trekking und Ausflüge in Begleitung eines Wanderführers
  •  Transfer am 2. und am 7. Tag
  •  Gepäcktransport
  •  Kranken- und Gepäckversicherung
  • Bearbeitungsgebühren (pro Person) € 25

 

Im Angebot nicht inbegriffen:

  •  Getränke zu den Mahlzeiten sofern nicht anders vereinbart
  •  Lunchpakete
  •  Eintritt in Burgen und andere Sehenswürdigkeiten sofern nicht anders vereinbart
  •  Kurtaxe 
  •  Transfer vom Flughafen zum Hotel und retour: Preise auf Anfrage
  •  Reiserücktrittskostenversicherung 5% des gesamten Urlaubspreises.

 

Wissenswert: dieser Trekkingurlaub ist ein Angebot, das Tag für Tag „zusammengestellt“ wird. Die für die einzelnen Etappen angegebenen Gehzeiten hängen von der Kondition der Teilnehmer ab, und natürlich auch von deren Interessen, da manche Gäste mehr Sehenswürdigkeiten als geplant besichtigen möchten. Ziel der Reise ist es, Ihnen unser wunderschönes Land nahezubringen und alle seine Reichtümer zu zeigen.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer(leichte Bergwege mit mittleren Steigungen/Abstiegen). Eine gewisse Kondition ist notwendig.

Mindestalter 12 Jahre:  Bei geeigneter persönlicher Konstitution und Kondition können auch jüngere Gäste teilnehmen.


Teilnehmerzahl: Die Reise wird bei Teilnahme von mindestens 6 Personen bestätigt

Bekleidung
Es ist keine besondere Funktionskleidung notwendig, empfehlenswert sind allerdings: Trekkingschuhe, kurze Hose und Shirt, Pullover oder Fleecepulli, leichte Windjacke, Sonnenbrille, Kopfbedeckung, Rucksack, Trinkflasche, Sonnenschutz. Alle notwendigen Informationen erhalten Sie bei Übergabe der Reiseunterlagen. Wir empfehlen, einen Fotoapparat mitzunehmen.

Gepäck
Den Gepäcktransport während dem Trekking übernimmt die Agentur

Unsere Wanderführer
Benetour arbeitet seit Jahren mit HABITAT zusammen, einer Agentur kompetenter, zuverlässiger Wander- und Naturführer mit mehr als zwanzig Jahren Berufserfahrung. Alle besitzen die notwendigen Lizenzen.

Pilgermenü
Wer sich im Mittelalter zu einer längeren Wanderung aufmachte, sei es zur Stärkung des Glaubens, zur Vergebung der Sünden, ganz einfach aus Reiselust oder um kommerzielle Interessen zu verfolgen, kam auf seinem Weg zu Hospizen oder anderen Stätten, in denen er sich stärken und schlafen konnte, so zum Beispiel Gasthäuser und Klöster. Natürlich mussten die Pilger und Reisenden auch essen, und so servierte man den Gästen dort typisch mittelalterliche Gerichte. Die Küche war sehr abwechslungsreich und es gab schmackhafte Speisen aus lokalen Zutaten. Das entspricht auch dem heutigen Trend, denn heimische Rezepte und frische Zutaten sind wieder sehr gefragt: antike Aromen aus Kräutern verfeinern das Gemüse aus dem eigenen Garten und das Fleisch kommt vom nahen Bauernhof.
Heute wie damals können die „Pilger“ lokale Spezialitäten und Gerichte aus den durchwanderten Regionen genießen.
 

Kontakt

Benetour
 
Meteo
Meteo

Details
Aosta
°C
°C
Urlaubsregionen
Urlaubsregionen

Mont Blanc

Gran Paradiso

Grosser Sankt Bernhard

Aosta und Umgebung

Matterhorn

Monte Rosa

Hauptal