Die Kapellen des Dorfes

La Magdeleine

Auf dem Gemeindegebiet befinden sich zwei Kapellen.

Messelod
Die älteste Kapelle des Dorfes ist dem heiligen Rochus geweiht.
Notarielle Dokumente datieren ihre Gründung auf Veranlassung von Michele Messelod auf den 7. Juni 1672. Das Bauwerk hat relativ bescheidene Ausmaße.
Auf der Außenfassade sind drei Gemälde vorhanden: Links sieht man den heiligen Rochus (mit dem Hund, der ihm laut der Legende das Brot brachte), in der Mitte Jesus am Kreuz und auf der rechten Seite den, von Pfeilen durchbohrten heiligen Sebastian. Über dem Gesamtbild ist das Symbol der göttlichen Dreifaltigkeit und die Inschrift “anno 1827” (Zeitraum einer bedeutenden Restauration der Kapelle) zu sehen.
Im Inneren befindet sich ein Altargemälde von 1673 mit der Jungfrau Maria, an deren Seiten der heilige Rochus und der heilige Sebastian abgebildet sind. Ungefähr in der Mitte der Kapelle, ist mit einer Kette ein großes Holzkruzifix am Querbalken befestigt. Es zeigt Jesus Christus, wie er am ganzen Körper blutet, was dem Brauchtum der Heiligenverehrung dieser Zeit entspricht. Zwei kleine, teilweise vergoldete Statuen aus Holz, die einen unbestimmten Heiligen und eine Heilige darstellen, beschließen die sakrale Einrichtung der Kapelle.

Vieu
Diese Kapelle geht auf das Jahr 1739 zurück und wurde dank einer Hinterlassenschaft der Anna Maria Vittaz Dujany erbaut; sie ist Notre Dame de la Neige geweiht.
Da das Gelände ein deutliches Gefälle hat, mussten mehrmals Baumaßnahmen zur Stützung der Kapelle ergriffen werden. Empfehlenswert ist eine Pause auf dem kleinen Kirchplatz, den rustikale Steinmauern begrenzen und dem dicht belaubte Bäume Schatten spenden. Der Aufstieg zum Vorplatz erfolgt über eine steile Steintreppe, deren Steinstufen im Lauf der Zeit ausgetreten sind: Das Panorama, das sich von hier aus bietet, ist an Schönheit und Friedlichkeit nicht zu übertreffen.
Das relativ nüchterne Innere ziert ein Altargemälde, das Maria mit dem Kinde darstellt, zu ihren Füßen eine Heilige und der heilige Gratus.
Nur wenige hundert Meter entfernt, kann man am Pfad, der an Herin vorbei nach Antey-Saint André führt, das Oratorium der Notre Dame de Tout Pouvoir sehen. Es wurde an der Stelle erbaut, wo die Pest im Jahre 1630 die “Magdeleins” verschonte.

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