Die Kapelle von Pracourt

Saint-Vincent

LAGE: Auf einem Steinfelsen, nur unweit der römischen Brücke.

GESCHICHTE: Ursprünglich war sie ein Oratorium, das die Adelsfamilie Mistralis erbauen ließ. Im Jahre 1609 beauftragte François Mistralis die Erweiterung dieses Oratoriums und ließ die Kapelle in ihrer charakteristischen achteckigen Form erbauen.
Der Tempel ist Nostra Signora del Carmelo geweiht, die am 16. Juli mit einem Fest geehrt wird; an diesem Tag wurde hier früher in der Kapelle eine gesungene Messe gefeiert, während der Vespern rezitiert wurden. Außerdem war die Kapelle von Pracourt einst das Ziel einer uralten Prozession am dritten Sonntag nach Ostern.

BEMERKENSWERTE ELEMENTE: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf die Fassade ein Fresko von Maria, der Helferin, gemalt. Ein kleiner Glockenturm beherbergt eine Glocke mit der Aufschrift “N.D. Carmes – 1911 – Haec dono Carolo Delapierre”. Die Tür aus Nussholz und die beiden Fenster werden von Massivgestein eingerahmt. Im Inneren gilt dem Altar besonderes Augenmerk, über dem sich ein Fresko befindet, das die Vergine del Carmelo abbildet und zu ihren Füßen die Bittsteller, die dem Fegefeuer entkommen wollen. An den Seitenwänden sind die Leiden Christi sowie die Auferstehung gemalt.

 
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