Das Aostatal ist das Paradies des Alpinismus: die höchsten Bergmassivs Europas – Mont Blanc, Gran Paradiso, Matterhorn und Monte Rosa — sind historische Kletterberge. Bergliebhaber finden im Aostatal eine große Auswahl an Strecken.
Bevor Sie eine Aktivität in großer Höhe unternehmen, konsultieren Sie unbedingt die Bergführer, um aktuelle Informationen zu den Umwelt- und Wetterbedingungen zu erhalten: Sicherheit und Bewusstsein sind die ersten Schritte zu einem unvergesslichen Bergerlebnis.
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Dente del Gigante
Bergsteigerrouten - CourmayeurVom Rifugio Torino aus überquert man das Plateau am Colle del Gigante, das zum Fuß der Aiguilles Marbrées führt (die man links umwandert). Schließlich steigt man den Gletscher hinauf in Richtung Dente; als Anhaltspunkt dient der schneebedeckte Couloir, der in den felsigen Steilhang unter dem Gletscher “Gengiva” einschneidet. Von hier aus gelangt man zum oberen Kamm dieses felsigen Ausläufers, wo man entweder gleich wieder in den schneebedeckten Couloir hinaufsteigt (45°) oder über die leichten Felsen an der linken Seite klettert. Von diesem zweiten Kamm aus folgt man schräg rechts einem relativ einfachen Weg mit einigen heiklen Abschnitten aus teilweise schneebedeckten Couloirs und Felsen, bis schließlich der Hauptkamm am Fuß eines großen Felsgendarms erreicht ist, den man rechts umwandert. Man folgt weiter dem schneebedeckten Kamm über einige logische Umwege bis zum schneebedeckten Kessel der Gengiva am Fuß der Südwand des Dente del Gigante.
Von hier aus steigt man einige Meter links über die Felsspalten auf einem großen losgelösten Felspfeiler. Um ihn herum erreicht man nach ca. 5 Metern Anstieg einen großen Haken. Links erreicht man in horizontaler Richtung nach ca. 12 Metern einen Felskessel mit Felsspalten, den man ca. vierzig Meter durchquert, indem man sich leicht links hält. Jetzt sind schöne und bequeme Felsterrassen erreicht, wo auch die fixierten Seile beginnen. Diesen folgt man beruhigt bis zum Gipfel an der Punta Sella, seilt sich an der folgenden Gabelung ab bis zur Punta Graham, an der die Madonnenstatue steht.
Abstieg
Für den Abstieg bieten sich zwei Möglichkeiten: Über denselben Weg wie beim Aufstieg, oder - bei höherem Andrang - am Seil über die Südwand, an der sich solide Verankerungen und Fixierungen sowie Befestigungsringe befinden.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Grandes Jorasses
Bergsteigerrouten - CourmayeurErster Tag
In Planpincieux beginnt die Wanderung in der Nähe der Bars und Restaurants entlang der Beschilderung zum Rifugio Boccalatte in Richtung Ortszentrum. Nachdem eine Kirche passiert wurde, beginnt der Aufstieg durch einen Nadelwald. Hinter dem Wald führt der Weg leicht rechts über einen Fluss und steigt dann wieder an. Jetzt verläuft er entlang eines großen Couloirs, durch den ein weiterer Fluss fließt, der einige kleine Wasserfälle beinhaltet. Ein Stück weiter wandert man auf felsigem Terrain bis zu einer eisernen Treppe (die ca. zehn Meter lang ist), an deren oberen Ende ein durch feste Seile gesicherter Teilabschnitt beginnt. Von hier aus geht es entlang der Moräne der Gletscher (der eigentliche Pfad wird öfter durch felsige Abschnitte abgelöst) bis zu einem Firnfeld, das man überquert und dann in die linke Richtung einschlägt. An dieser Stelle beginnt die technischere Wegstrecke bzw. der Aufstieg auf den Felssporn, auf dem sich die Berghütte befindet. Nach zirka zwanzig Minuten in den mit festen Seilen ausgestatteten Felsen ist die Terrasse des Rifugio Boccalatte erreicht.
Zweiter Tag
Von der Berghütte aus geht es über einen kurzen Felsenabschnitt (feste Seile) bis zum Gletscher, der zwischen Moränen und Firnfeldern liegt. Nachdem man den Rognon de la Bouteille links liegen gelassen hat, erreicht man den Fuß des Reposoir-Felsens. Man erklimmt den ganzen Felssporn bis zum Rand der großen Gletscherkette, die den Namen Couloir Whymper trägt. Man durchquert die mehr oder weniger ebene Gegend bis zum Fuß der Rochers Whymper, die man dank eines festen Seils mit Leichtigkeit besteigt. Schließlich ist das große Plateau unterhalb des Gletscherbruchs des Gipfels erreicht. Man überquert es vollständig bis zum rechten Rand, wo die abfallenden Felsen der Punta Walker beginnen. Darüber erreicht man die schneebedeckte Kuppe des Gipfels.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Montblanc
Bergsteigerrouten - CourmayeurErster Tag
Am Lac Combal (im Ort La Visaille ist die Straße für den Verkehr gesperrt) schlägt man den Weg ein, der am Moränengrat des Miage-Gletschers entlang läuft. Dem folgt man bis an sein Ende und schon hat man den Gletscher erreicht. Zuerst geht es über das von den Gletschermassen angetragene Geröll, dann auf dem Gletscherfeld etwa fünfhundert Meter weiter und bis etwas oberhalb der Mündung des Dôme-Gletschers. Hier führt rechts ein Pfad über zahlreiche Kehren und einige exponierte, mit Halteseilen und Kletterstufen abgesicherte Stellen bis an ein Firnfeld: dieses quert man nach rechts bis an einen Felssporn. Dort weisen einige fixe Halteseile den Weg: es geht den Felsgrat bis an dessen Ende entlang, wo auch schon die Berghütte Gonella in Sicht ist.
Zweiter Tag
Von der Hütte aus geht es auf den Dôme-Gletscher, den man überwindet, indem man sich eng am Hang der Aiguilles Grises hält, wobei auf eventuelle Felsspalten zu achten ist. Hat man den Kamm der Aiguilles Grises erreicht, geht es nach rechts auf den Kamm Bionnassay, der mit dem Dôme de Gouter endet: diesen lässt man links liegen un steigt bis zum Col du Dôme hinauf, wo der Gebirgsgrat etwas breiter wird. Man kommt an der Beobachtungshütte Vallot vorbei, die an einem aus dem Gletscher ragenden Felsband klebt und über Stufen hinauf bis auf den schneebedeckten Grat (Arête des Bosses) und schließlich bis zur Gipfelspitze.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Mont Dolent
Bergsteigerrouten - CourmayeurErster Tag
Von Arnouva aus geht es zu Fuß über die vom Tal hinaufführende Schotterstraße bis zu der Kehre, von der links der Wanderweg abzweigt, der die Hänge des Tête de Ferret emporsteigt. Der Pfad dringt in ein kleines Tal und verläuft links bis zum Fuß eines mit Gras bedeckten Grates. Man verfolgt den Weg und trifft auf eine beachtliche Erhebung, wo man gezwungen ist, kaum dass man die Spitze erreicht hat, seine Route nach links fortzusetzen. Man überquert einen kleinen Bach und kommt zum Kamm einer zweiten Schlucht, wo das Gefälle deutlich steiler wird. Es geht links weiter über dichte Schneefelder und entlang der unter dem Colle di Grapillon liegenden Hänge. Der Pfad steigt nun die Moränenhänge in Richtung des Gebirgsgrates des Monte Allobrogia hinauf. Man durchquert kleine Täler und vorbei an zahlreichen Felsplatten erreicht man schließlich die zwei Biwaks, die plötzlich vor einem auftauchen.
Zweiter Tag
Von den Biwaks Fiorio / Dolent aus folgt man den mit Felsblöcken bedeckten Hängen und den Schneefeldern, die den Zugang zu dem wenige Spalten aufweisenden Gletscher Pré de Bar gewähren. Es geht rechts weiter über die steileren Hänge und links vorbei an der Felseninsel, die sich auf dem Gletscher erhebt und diesen in zwei Abschnitte teilt.
Man nimmt nun den rechten Abschnitt des Gletschers, hält sich überwiegend in der Mitte und muss einen steilen Felsbuckel bewältigen. Oben angekommen, wendet man sich nach rechts, um sich der Gletscherspalte zu stellen, die sich vor dem Zugang zum schneebedeckten Joch des Südkamms des Mont Dolent öffnet. Die Route verläuft entlang des Schneegrates, über den man den unteren Teil einer kleinen Felsschlucht erreicht. Diese emporsteigend, kommt man auf die Bergkuppe, auf der sich der Gipfel erhebt, und setzt den Weg über Felsblöcke und schneebedeckte Grate bis zur Spitze fort.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers bewältigt werden.
Castor
Bergsteigerrouten - Gressoney-La-TrinitéErster Tag
Vom Colle Bettaforca geht es den gekennzeichneten Weg bis zum Grat hinauf, der in Kürze den Bettolina-Pass erreicht. Dann geht es auf dem breiten panoramareichen Rücken weiter bis zu dem Weg, der vom Pian di Verra hinauf und schließlich bis auf den in luftiger Höhe liegenden Endgrat führt. Die letzte Wegstrecke ist teils mit Geländern und Handläufen abgesichert und könnte bei Anwesenheit von Schnee etwas gefährlich sein. Zum Schluss geht es noch eine steile Rampe hinauf und auf das Plateau, auf dem die Berghütte Quintino Sella liegt, die leicht zu erreichen ist.
Zweiter Tag
Am zweiten Tag geht es auf dem Felik-Gletscher und am Fuß der Punta Perazzi in Richtung Norden weiter. Dann geht es noch etwas nach rechts und dann in Richtung des steilen schneebedeckten Hangs unter dem Colle Felik. Diesen quert man ebenfalls nach rechts und dann wieder nach links, bis man auf 4061 Metern Höhe den Pass erreicht hat. Von hier geht es nach Westen weiter und den leichten Grenzgrat entlang, der nur an einigen Stellen etwas schmal wird, bis man schließlich den Gipfel erreicht hat.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Punta Gnifetti
Bergsteigerrouten - Gressoney-La-TrinitéErster Tag
An der oberen Station der Telekabine des Passo dei Salati, oder Salz-Passes schlägt man den nach Norden führenden Pfad ein, der allmählich auf den Gebirgsgrat und somit zur Grenze mit dem Valsesia Tal ansteigt. Nach dem Passo dei Salati, oder Salz-Pass geht es weiter entlang der weitläufigen Erhebungen in der Nähe des Stolemberg, bis man diesen vollkommen umgangen hat.
Über die rund hundert Meter lange Strecke, die talwärts verläuft und mit Metallseilen ausgerüstet ist, erreicht man schließlich eine Bodensenkung. Nicht weit davon entfernt steigt man über leichte Felsen bis zur Punta Indrend empor und setzt den Weg in Richtung des gleichnamigen Gletschers fort. Man gelangt sodann zu einem Moränenhügel, der überquert werden muss, um die Geröllhalden zu erreichen, die bis zur Berghütte Mantova hinaufführen.
Zweiter Tag
Von der Berghütte aus geht es rechts bergauf zum Garstelet Gletscher, wo man, oben angelangt, die gesamte linke Seite auf derselben Höhe des Felssporns überqueren kann, der die Berghütte Gnifetti trägt. Von hier aus erreicht man den Gletscher, um schließlich zum Colle del Lys hinauf zu steigen. Auf der ebenen Strecke, die von der Berghütte ausgeht, muss unbedingt auf die nicht immer gut sichtbaren Gletscherspalten Acht gegeben werden. Es geht unterhalb der Pyramide Vincent weiter und, nachdem man die Felseninsel Balmenhorn hinter sich gelassen hat, wird der Weg in Richtung der Punta Dufour fortgesetzt. Man überquert eine Hochebene, biegt recht ab und kommt schließlich zum Colle del Lys (4228 m).
Von dem weitläufigen Joch aus geht man entlang der Punta Parrot und, nach rechts schwenkend, verlässt man das Joch des Colle Sesia, um zu der Bodensenkung zwischen der Punta Gnifetti und der Punta Zumstein zu gelangen. Bevor man den Colle Gnifetti erreicht, biegt man in den rechts abgehenden Weg und bewältigt den zwar kurzen, doch recht steilen Hang, der zur Punta Gnifetti und der dort befindlichen Berghütte CAI führt.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers bewältigt werden.
Vincent Pyramide
Bergsteigerrouten - Gressoney-La-TrinitéErster Tag
An der oberen Station der Telekabine des Passo dei Salati, oder Salz-Passes schlägt man den nach Norden führenden Pfad ein, der allmählich auf den Gebirgsgrat und somit zur Grenze mit dem Valsesia Tal ansteigt. Nach dem Passo dei Salati, oder Salz-Pass geht es weiter entlang der weitläufigen Erhebungen in der Nähe des Stolemberg, bis man diesen vollkommen umgangen hat.
Über die rund hundert Meter lange Strecke, die talwärts verläuft und mit Metallseilen ausgerüstet ist, erreicht man schließlich eine Bodensenkung. Nicht weit davon entfernt steigt man über leichte Felsen bis zur Punta Indrend empor und setzt den Weg in Richtung des gleichnamigen Gletschers fort. Man gelangt sodann zu einem Moränenhügel, der überquert werden muss, um die Geröllhalden zu erreichen, die bis zur Berghütte Mantova hinaufführen.
Zweiter Tag
Von der Berghütte aus geht es rechts bergauf zum Garstelet Gletscher, wo man, oben angelangt, die gesamte linke Seite auf derselben Höhe des Felssporns überqueren kann, der die Berghütte Gnifetti trägt. Von hier aus erreicht man den Gletscher, um schließlich zum Colle del Lys hinauf zu steigen. Auf der ebenen Strecke, die von der Berghütte ausgeht, muss unbedingt auf die nicht immer gut sichtbaren Gletscherspalten Acht gegeben werden. Nachdem man die Felseninsel Balmenhorn hinter sich gelassen hat, geht es unterhalb der Pyramide Vincent weiter. Noch bevor man die Pyramide erreicht hat, muss man rechts in Richtung Colle Vincent abbiegen. Man schlägt kurz vor dem Pass den rechts abgehenden Wanderpfad ein, der den sanften Hang bis zur weitläufigen Spitze hinaufführt.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers bewältigt werden.
Testa del Rutor
Bergsteigerrouten - La ThuileErster Tag
Hinter der Ortschaft La Joux gelangt man auf einen bequemen Wanderpfad, der nach einem kurzen ebenen Einstieg schnell serpentinenartig durch den Wald nach oben führt. Der Pfad führt entlang eines Flusses, der vom Gletscher am Rutor und den anderen Gletschern des Gebiets gespeist wird; aus diesem Wasserlauf entspringen die drei berühmten Wasserfälle, die man besichtigen kann, wenn man den kurzen Abzweigungen vom Hauptpfad folgt. Des Weiteren kommt man in der Nähe der Geröllhalde der Montagne du Glacier vorbei, bevor ein letzter Anstieg hinauf zur Berghütte Deffeyes führt.
Zweiter Tag
Von der Berghütte aus folgt man dem Pfad, der auf einem felsigen und mit Geröll bedeckten Hang entlang einer Seenplatte bis zum Pass von Planaval führt: Der Teil des Weges, an dem der Pfad nicht deutlich zu erkennen ist, ist durch wegweisende Männchen gekennzeichnet. Um einen Felsrücken herum führt der Weg weiter entlang der Felsen, die den Sockel des Pointe des Invergneures bilden, bis zu der Mündung in das kleine Tal, das bis zum Pass von Planaval abfällt. In der Ebene erreicht man dann die Moräne, über die man klettern muss, um den Gletscher am Rutor zu erreichen. Von hier aus steigt man weiter in südlicher Richtung entlang der vom Flambeau, den Doravidi und dem Château Blanc flankierten Gebirgskette bis zum Colle del Rutor (3373 m). Vom Pass aus folgt man dem Südkamm über felsige und schneebedeckte Felder bis zu den abschließenden Felsen, die leicht ansteigen. Der Felsvorsprung des Gipfels ist nur wenige Meter entfernt.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Grand Combin
Bergsteigerrouten - OllomontErster Tag
Im Dorf Glassier begibt man sich auf den breiten Saumpfad, der zur Conca di By hinauf führt. Hat man den kleinen Stausee erreicht, geht es quer weiter bergauf bis zur Alm By, wo man die Schotterstraße kreuzt. Man überquert die Straße und wandert durch große Almwiesen in Richtung Norden weiter. Nachdem man an einer Almhütte vorbei gekommen ist, geht der Weg recht steil den Hang hinauf bis an ein Felsband, das man mithilfe einiger fixer Halteseile überwindet. Hat man diese etwas schwierigere Wegstrecke überwunden, kommt man in die Nähe der Berghütte Chiarella am Amianthe (2879 m).
Zweiter Tag
Von der Berghütte geht es nun in Richtung Norden durch eine Art Gerölltal, das nach links abschwenkt. An dessen Ende öffnet sich nach rechts der Colle Amianthe und ermöglicht den Zugang zum Glacier du Mont Durand. Nun führt der Weg mäßig steil in Richtung Norden weiter, um eine fast senkrechte Gletscherwand zu umgehen und sich dem Col de Sonadon zu nähern. Hat man diesen erreicht, geht es wieder leicht bergab und kurz danach erneut bergauf, um diesmal die Ebene am Fuß des Spalla Isler zu erreichen, wo links auch schon das Biwak Musso zu sehen ist. Nun erklimmt man ohne eine festgelegte Route den Steilhang des Spalla, indem man sich den jweiligen Wegverhältnissen anpasst und den besten Aufstieg wählt. An den links befindlichen Felsen des oberen Teils sind einige fixe Bohrhaken verankert, die beim Auf- und Abstieg die Absicherung der Seilschaften ermöglichen. Ist man am Grand Combin de Valsorey angelangt, an dem ein kleines Holzkreuz steht, geht es noch ein Stück auf dem scharfen Grat nach rechts weiter, der auf den höchsten Gipfel, den Grand Combin de Grafeneire hinauf führt.
Der Abstieg erfolgt über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Mont Vélan
Bergsteigerrouten - OllomontErster Tag
In Glassier beginnt der Saumpfad nach By, der in Kurven hinauf zu einer kleinen Kirche führt. Hier wendet man sich in Richtung eines kleinen Stausees, dessen Damm man überquert und dann dem Feldweg folgt. Daran schließt sich der Aufstiegspfad zur Alm Porchère an. Hinter der höher gelegenen Alm Tsa Porchère folgt man weiter dem Pfad, der links entlang einem Wasserlauf führt. Kurz darauf ist ein kleiner Talkessel erreicht, den man bis zu dem grasbewachsenen Hang am Biwak Savoie hinaufsteigt.
Zweiter Tag
Vom Biwak aus führt ein Pfad in das Tal am Colle di Valsorey. Das Ende des Pfades ist zwischen den Felsen schwierig zu finden. Sie erstrecken sich bis zum letzten Abhang am Pass. Man meistert ihn über die linke Seite und erreicht den Pass, indem man nach rechts überquert. Man folgt auf dem Felskamm weiter in linker Richtung den Männchen, die den Weg zum Mont Cordine 3.323 m weisen.
Am Gipfel steigt man zum Col de Chamois hinunter, den man mithilfe eines festen Seils überquert; man steigt einen Abschnitt am Kamm hinauf bis zum Gletscher von Valsorey, lässt die Dents du Velan rechts liegen, und steigt zwei weitere, schneebedeckte Kuppen hinauf, die bis zur Gipfelkuppel führen. Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.