Das Aostatal ist das Paradies des Alpinismus: die höchsten Bergmassivs Europas – Mont Blanc, Gran Paradiso, Matterhorn und Monte Rosa — sind historische Kletterberge. Bergliebhaber finden im Aostatal eine große Auswahl an Strecken.
Bevor Sie eine Aktivität in großer Höhe unternehmen, konsultieren Sie unbedingt die Bergführer, um aktuelle Informationen zu den Umwelt- und Wetterbedingungen zu erhalten: Sicherheit und Bewusstsein sind die ersten Schritte zu einem unvergesslichen Bergerlebnis.
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Mont Emilius
Bergsteigerrouten - PilaErster Tag
Nachdem man das Auto auf dem Parkplatz an der oberen Seilbahnstation Aosta-Pila geparkt hat, beginnt der Aufstieg nach Chamolé entlang der Seilbahntrasse; natürlich kann man auch die Seilbahn nehmen.
An der oberen Seilbahnstation beginnt der bequeme Wanderweg, über den man in östlicher Richtung bald den Lago di Chamolé (2311 m) erreicht. Von hier aus folgt man weiter rechts dem Wanderpfad, der langsam steiler wird und über zahlreiche Kurven an einem grasigen Abhang bis zum Colle di Chamolé (2641 m) führt. Nach einem steilen aber kurzen Abstieg erreicht man dann die tiefer gelegene Hochebene mit dem Lago di Arbolle und der nahe gelegenen gleichnamigen Berghütte auf 2510 Höhenmetern.
Zweiter Tag
Von Arbolle aus folgt man dem Wanderpfad entlang des Sees und des Gebirgsbaches, der ihn speist. Von hier aus gelangt man links in ein Gerölltal - in dem im Spätherbst bereits einige Firnfelder zu sehen sind - und steigt über Stufen weiter hinauf bis zum Lago Gelato (2956 m).
Am Ufer dieses Wasserspiegels beginnt ein steiler Aufstieg über eine Geröllhalde, der durch wegweisende Männchen gekennzeichnet ist. Der Weg führt auf eine Hochebene hinaus, weiter links um eine Erhebung herum bis zu einem Geröllabhang, der direkt an den Colle dei Tre Cappuccini (3241 m) grenzt. Von hier aus verfolgt man in nördlicher Richtung den einfachen Kamm aus Steinblöcken, der bis zum Gipfel führt. Hier befindet sich die Madonnenstatue sowie das Buch, in dem sich die Bergsteiger eintragen.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Galisia
Bergsteigerrouten - Rhêmes-Notre-DameErster Tag
In Thumel beginnt der Wanderpfad, der sanft in Richtung zur Stirnseite des Tals ansteigt. Er trifft in der Nähe einer Brücke wieder auf den Schotterweg, wo sich gut erkennbar über einer Felstreppe die Berghütte erhebt. Man folgt weiter der Straße, die an der Lavassey-Alm vorbeiführt und schließlich in Kürze am Rifugio Benevolo endet.
Zweiter Tag
An der Berghütte nimmt man den Weg, der in die Richtung der auf der rechten Seite des Tals liegenden Alm Basei verläuft. Von hier aus geht es weiter, bis der Saumpfad steil zum Colle della Nivoletta empor zu steigen beginnt. Diesen hinter sich gelassen, verfolgt man den Pfad zur Vorderseite des Fond Gletschers, der aufgrund des überwiegend aus Geröll bestehenden Bodens einigermaßen bequem zu erreichen ist. Man betritt die Gletscheroberfläche, wobei auf Spalten Acht gegeben werden muss, und steigt bergauf, vorbei an den kleinen Kalktürmen von charakteristisch gelber Farbe. Nach nur kurzer Zeit erreicht man den Gipfel, von dem man einen unvergleichlichen Ausblick auf die Berge des Aostatals und die französischen Berge des Tarentaise Tals genießt.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers bewältigt werden.
Granta Parey
Bergsteigerrouten - Rhêmes-Notre-DameErster Tag
In Thumel beginnt der Wanderpfad, der sanft in Richtung zur Stirnseite des Tals ansteigt. Er trifft in der Nähe einer Brücke wieder auf den Schotterweg, wo sich gut erkennbar über einer Felstreppe die Berghütte erhebt. Man folgt weiter der Straße, die an der Lavassey-Alm vorbeiführt und schließlich in Kürze am Rifugio Benevolo endet.
Zweiter Tag
Von der Berghütte aus geht der Aufstieg weiter, indem man die Dora di Rhêmes über eine Steinbrücke überquert und von dort aus die Hütten der Soches-Alm erreicht. Hier steigt man auf halber Höhe in südlicher Richtung bis zu einer Felsmulde, wo ein Pfad beginnt, der sich entlang eines grasbewachsenen Kegels schlängelt. Zwischen Weiden und Moränen erreicht man auf 3078 Höhenmetern ein kleines Joch mit einem typischen Gedenkstein “San Bernardo”. Dann erfolgt der weitere Aufstieg auf den Gletscher, wobei man sich am Fuß der Ostseite der Granta Parey orientiert. Hinter dem Grat, der in nordwestlicher Richtung abfällt, führt der Pfad auf die Westseite des Berges, erneut den zuweilen schneebedeckten Geröllabhang hinauf in Richtung des Jochs, das den Nord- vom Südgipfel trennt. Über eine einfache Felspassage erreicht man schließlich den Südgipfel. Zum Nordgipfel gelangt man dahingegen über einige einfache Kletterpassagen. Die Aussicht ist in beiden Fällen gleich und von atemberaubender Schönheit.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Punta Tsanteleina
Bergsteigerrouten - Rhêmes-Notre-DameErster Tag
In Thumel beginnt der Wanderpfad, der sanft in Richtung zur Stirnseite des Tals ansteigt. Er trifft in der Nähe einer Brücke wieder auf den Schotterweg, wo sich gut erkennbar über einer Felstreppe die Berghütte erhebt. Man folgt weiter der Straße, die an der Lavassey-Alm vorbeiführt und schließlich in Kürze am Rifugio Benevolo endet.
Zweiter Tag
An dem Rifugio nimmt man den kurzen Abstieg bis zur Brücke, die das Überqueren der Dora di Rhêmes ermöglicht, und schlägt den Wanderweg zum Goletta See ein. Nachdem man die erste, mit Gras bewachsene Ebene erreicht hat, wechselt man vom Hauptweg auf die in südliche Richtung verlaufende Route, die auf halber Höhe den mit Gras bewachsenen Hang durchquert und hinter dem Gipfel, dem so genannten Truc Sant’Elena, verläuft. Es geht sodann weiter entlang der Moräne, die die breite Ostwand des Granta Parei begleitet. Am Ende dieser Moräne erreicht man den Gletscher des Tsanteleina. Über eine mäßig abfallende Strecke verfolgt man weiterhin die Südwand des Granta Parei bis man den Blick auf den Colle di Tsanteleina erhascht, der sich zwischen dem Picco di Goletta und der Punta Tsanteleina öffnet. Vom Pass aus verfolgt man die linke, in südliche Richtung verlaufende Seite der Nordwand, die Schnee- und Geröllfelder aufweist. Kurz vor dem Ende dieser Strecke wird das Gefälle steiler: bei schlechten Wetterverhältnissen kann man links über die Felsen des oberen Bergrands der Ostwand ausweichen.
Der Abstieg erfolgt über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers bewältigt werden.
Punta Tsan
Bergsteigerrouten - TorgnonErster Tag
Zwischen den Ortschaften Pecou und Chaté beginnt links der Saumpfad, der neben einer Kapelle an exponierter Stelle in nördlicher Richtung ansteigt. Er führt an einem typischen, 1845 Meter hoch gelegenen Gebirgskamm vorbei, hinauf zur Alm Châtelard (1891 m), wo man auf den Kiesweg aus Septumian stößt. Man folgt dem Weg durch den Wald, bis man ebenerdig den Weiher von Loditor (1900 m) erreicht. An dieser Stelle zweigt links ein Pfad ab, der über den 2107 Meter hoch gelegenen Kamm hinaus führt und nach einem geraden Teilstück in der Nähe der Ruine des alten Hospiz von Château vorbei läuft. Hier gelangt man erneut auf einen Kiesweg, der in einen Pfad mündet, der hinauf zur Alm Grand Drayère (2350 m) führt. Man hält sich rechts und steigt einen grasbewachsenen Hang hinauf. Die erreichte Hochebene verlässt man bald schon wieder, um einen steilen Grashang hinaufzusteigen. Oben geht es links weiter zu einem Geröllhang, der in die Mulde vor dem Biwak Rivolta führt, das in Kürze erreicht ist.
Zweiter Tag
Vom Biwak aus geht es weiter in Richtung Col de Fort (2906 m), wo links der Kamm der Punta Tsan beginnt. Nach wenigen Schritten erreicht man eine Felsplatte, die man leicht erklimmt, um ohne besondere Schwierigkeiten bis zum Abschluss des ersten Felsvorsprungs zu gelangen. Der folgende gerade Abschnitt führt zum Fuß der zweiten Terrasse, die man links über eine nach rechts ansteigende Felsplatte erreicht, die zum Felskamm führt. Weiter geht der Aufstieg nach rechts hinauf bis zur Nordseite, deren Fuß aus schönen kompakten Felsplatten besteht. Man erklettert sie mit zwei Seillängen in linker Richtung, bis zum Einstieg am Maquignaz-Kamin, den man unbedingt passieren muss, um den Gipfel des zweiten Vorsprungs zu erreichen. Ein weiterer gerader Abschnitt führt zum Fuß des dritten Vorsprungs: Man erreicht ihn über eine große Verschneidung, die wenige Meter unterhalb des Gipfels endet.
Abstieg: Man seilt sich am dritten Vorsprung bis zu seinem Fuß ab. Hier folgt man den wegweisenden Männchen, die auf einen diagonal verlaufenden Couloir an der Südseite hinweisen. Man folgt den Männchen und steigt hinunter bis zum zweiten Vorsprung. Von hier aus folgt man der Geröllhalde bis zum Talkessel unterhalb des Biwak Rivolta. Jetzt gilt derselbe Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Grande Rousse
Bergsteigerrouten - ValgrisencheErster Tag
Von Usellières geht es über einen Feldweg, der für den üblichen Verkehr gesperrt ist und ins Tal führt. Nach wenigen hundert Metern biegt man nach links auf den Weg ab, die auf die Alm Mont Forciaz hinauf führt. Der Weg verläuft bald über breite Kehren durch den Wald. Hat man dann auch die Abzweigung nach links in Richtung der Alm von Epée hinter sich gelassen, geht es nach rechts weiter, bis man die Alm Mont Forciaz erreicht, wo auch die Straße endet.
Der Weg führt stets nach rechts weiter und über die Almweiden, an dem rechten hydrographischen Ufer des Bergbachs entlang. Nun geht es auf Moränenboden weiter und in ein kleines, mit Geröll bedecktes Tal, in welchem der Weg hin und wieder verschwindet. Am Talausgang geht es leicht nach rechts und auf den Moränenkamm hinauf. Diesem folgt man, zum Schluß über einige leichte Felsen, bis man das Biwak Ravelli erreicht.
Zweiter Tag
Vom Biwak geht es stets auf der Moräne weiter, die zum rechten orographischen Zweig des Gletschers Invergnan hin ausläuft, wonach man dann in Richtung Süd-Osten auf dem steilen und an einigen Stellen mit tückischen Spalten versehenen Gletscher weiter läuft. Man umgeht die Felsen des nord-westlich liegenden Felsvorsprungs und klettert schließlich den steilen Hang hinauf, der auf den Colle della Grande Rousse führt. Am Pass geht es nach links und über den felsigen Südgrat mit zwei aufeinander folgenden Felssprüngen (3. Grades), bis nach einem recht einfachen letzten Aufstieg der Nordgipfel erreicht ist.
Der Abstieg erfolgt über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Grande Traversière
Bergsteigerrouten - ValgrisencheErster Tag
Von Usellières geht es auf einem für den Verkehr gesperrten Feldweg bis zur verfallenen Almhütte Saxe Savoie hinauf. Dort führt ein bequemer Weg am rechten orographischen Ufer des Bergbachs entlang und am engsten Teil des Tals vorbei, wo sich normalerweise ein Schneefeld befindet. Man wandert schließlich über üppige Weiden und teils mit Gras bewachsene Stufen hinauf bis zur Berghütte Bezzi.
Zweiter Tag
Dort schlägt man den Weg ein, der sich über mehrere Kehren den Hang hinter der Berghütte hinaufwindet und auf das Vaudet-Plateau führt. Am Rande dieses Weide- und Geröllgebiets verlässt man den Pfad und folgt einem Talweg bis zur Moräne am linken Rand des Bassac-Gletschers. Dann geht es auf einer Schutthalde bis auf 2870 Meter hinauf und kurz darauf auf den oberen Teil des Gletschers. Nun klettert man auf Steinhaufen weiter, wobei man einem Wegstück mit zahlreichen Spalten nach links ausweicht, bis man das in 3414 Metern Höhe liegende Joch zwischen der Grande Traversière und der Südspitze des Bassac erreicht hat. Vom Joch geht es auf dem leichten, zuerst verschneiten und dann felsigen Grat bis auf den Gipfel hinauf.
Der Abstieg erfolgt über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Punta Rabuigne
Bergsteigerrouten - ValgrisencheErster Tag
Man parkt das Auto am Tunnelausgang der Straße nach Usellières, die am rechten hydrographischen Ufer des Beauregard-Staudamms entlang führt. Dann begibt man sich auf den Feldweg in Richtung der Almen des Plontaz-Kessels. An einer Abzweigung geht es nach rechts und bis an eine Kehre, wo erneut rechts ein Weg abzweigt und in den Wald führt. Man wandert auf dem gut erkennbaren und diagonal verlaufenden Weg weiter, überquert die kleine Brücke über den aus dem oberen Tal kommenden Bergbach, bis man schließlich nach einigen weiteren Kehren die Alm Epée und kurz darauf die Berghütte Chalet de l’Epée erreicht.
Zweiter Tag
An der Berghütte geht es dann gleich links ab und auf einem recht breiten Weg am Bergbach entlang ins Hochtal hinein. Weiter oben überquert der Weg erneut den Bach, kommt an einer Almhütte vorbei und führt bis an den Talschluss des Bouc-Tals. Man läuft auf dem Höhenweg Nr. 2 des Aostatals stets am Bachufer entlang und passiert den 2670 Meter hohen Felsvorsprung, der sich auf der anderen Uferseite erhebt. Hat man den Weg in Richtung des Col Fenêtre verlassen, überquert man den Bergbach und begibt sich in Richtung der Moränen des Bouc-Gletschers, um kurz darauf den Hang zu besteigen, der immer steiler wird. Schließlich erreicht man die letzten Felserhebungen, die man nach ungefähr hundert Metern leicht überwindet, um dann auch schon am Gipfel zu stehen.
Der Abstieg erfolgt über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Ciarforon
Bergsteigerrouten - ValsavarencheErster Tag
Von Pont aus nimmt man einen eben verlaufenden Saumpfad, der über eine Holzbrücke den Fluss überquert. Noch einige hundert Meter lang verläuft der Weg auf ebener Strecke, bis er schließlich kurvenreich durch den Wald und dann erneut unter freiem Himmel steil ansteigt. Nach diesem ersten steilen Wegstück werden das Gefälle wieder leichter und die Kurven weiter, bis die Berghütte Vittorio Emanuele II (2732 m) erreicht ist.
Zweiter Tag
Von der Berghütte geht es die steile, den See überragende Moräne hinauf und ins Hochtal, das bis zum Gipfel des Gran Paradiso führt. Ist man an einer ebenen Wegstrecke gleich hinter dem Moränenkamm angelangt, geht es auf einem gut begehbaren Weg zweihundert Meter weiter, bis ein weiterer Pfad erreicht wird (mit Steinmännlein markiert), der rechts bis zur Gletscherfront des Ciarforon hinunter steigt. In ungefähr 2900 Metern Höhe.
Man besteigt den Gletscher in Richtung des gut erkennbaren Kegels des Ciarforon. Sollte der Hang gleich unterhalb des Gipfels zu stark vereist sein, kann man eventuell nach links queren.
Oben am Gipfel geht es in Richtung des scharfen Felsgrats, den man, an der Nordseite bleibend, durch einen schmalen und steilen Eistrichter erklimmt (es gibt einige fix Seile und Sicherungspunkte, deren Zustand zu kontrollieren ist).
Der Felsgrat kann auch von der Südseite erklettert werden, indem man die Felsen umgeht und dann erst durch einen engen Couloir steigt und schließlich einige recht einfache Felsen erklimmt.
Oben am Pass in 3400 Metern Höhe steigt man auf die Gratspitze und klettert dort nach Norden hin über Felsen und einige Etappen 2. und 3. Grades weiter hinauf.
Hat man das schneebedeckte Joch am Fuß der Kappe erreicht, besteigt man diese nach links, umgeht die Felsen, wobei man einen links verlaufenden Bogen schlägt, um den direkten Hang zu vermeiden.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.
Gran Paradiso
Bergsteigerrouten - ValsavarencheErster Tag
Von Pont aus führt ein Saumpfad, der über eine Holzbrücke den Fluss überquert. Noch einige hundert Meter lang verläuft der Weg auf ebener Strecke, bis er schließlich kurvenreich durch den Wald und später im Freien steil ansteigt. Nach diesem ersten steilen Teilstück wird das Gefälle wieder leichter und die Kurven weiter, bis das Rifugio Vittorio Emanuele II (2732 m) erreicht ist.
Zweiter Tag
An der Berghütte beginnt der Pfad der links über eine Geröllhalde führt. Bald darauf wird der Wanderpfad zu einem Teilstück, das zur felsigen Hochebene führt, die von den letzten Ausläufern des Bergrückens an der Becca di Moncorvé und von dem Steilhang eingeschlossen wird, zu dem der Testa di Moncorvé gehört. Am Ende der Hochebene beginnt der Gletscher des Gran Paradiso. Mit Steigeisen steigt man hinauf bis zum schneebedeckten Kamm an der Schiena d’Asino, die die Gletscher von Moncorvé und Laveciau voneinander trennt. Folgt man dem Kamm in südöstlicher Richtung, gelangt man zur Ebene am Colle della Becca di Moncorvé. Hier hält man sich links und besteigt den gleichmäßigen Eishang, der unterhalb der abschließenden Gletscherspalte endet; hinter diesem Hindernis erreicht man die leicht überwindbaren Felsen des Südostkamms. Auf einem letzten Teilstück, das zwar leicht, jedoch ungeschützt ist (über Fixierungen gesichert), gelangt man zu der Felsplatte mit der Madonnenstatue.
Abstieg: über denselben Weg wie beim Aufstieg.
Dieser Wanderweg erfordert Erfahrung im Hochgebirge und sollte nur in Begleitung eines Bergführers erfolgen.