Wildlife Photographer of the Year
Orte: Bard
Kellerbereich - Bard Festung
Öffnungszeiten:
Dienstag–Freitag 10:00/18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10:00/19:00 Uhr
Montags geschlossen
Sonderöffnungszeiten an Feiertagen:
Montag, 21. April 2025 (Ostermontag) 10:00/19:00 Uhr
Montag, 2. Juni 2025 (Tag der Republik) 10:00/19:00 Uhr
Tickets:
Vollpreis: 12,00 €
Ermäßigter Preis für Senioren: 10,00 € (ab 65 Jahren)
Ermäßigter Preis für junge Erwachsene: 6,00 € (19-25 Jahre)
Freier Eintritt: Inhaber des Abbonamento Musei Piemonte Valle d’Aosta und Abbonamento Musei Lombardia Valle d’Aosta, Mitgliedskarte des Forte di Bard, sowie Besucher unter 18 Jahren.
In der Bard Festung findet zum 61. Mal die Auszeichnung Wildlife Photographer of the Year statt, die wichtigste Auszeichnung für Naturfotografie, die vom Natural History Museum in London verliehen wird. Einige der besten Fototalente aus der ganzen Welt werden ausgestellt. Die Gewinnerbilder gehen auf internationale Tournee und erreichen über eine Million Menschen. Die Aufnahmen werden in einer stimmungsvollen Inszenierung in der Cannoniere präsentiert. Die Ausstellung rückt kraftvolle und faszinierende Bilder ins Rampenlicht, die wenig bekanntes Tierverhalten, spektakuläre Arten und sehr unterschiedliche natürliche Kontexte einfangen. Mithilfe der einzigartigen emotionalen Kraft der Fotografie teilen die Bilder Geschichten und Arten aus der ganzen Welt und ermutigen so zu einer Zukunft des planetarischen Engagements.
Der diesjährige Wettbewerb zog mehr als 60.000 Einsendungen von Fotografen aller Altersgruppen und Erfahrungsstufen aus 113 Ländern an. Die Arbeiten wurden von einer internationalen Jury aus Branchenexperten anonym nach Kreativität, Originalität und technischer Exzellenz beurteilt. Die verstörende Szene einer Braunen Hyäne inmitten der Skelettreste einer verlassenen Diamantenabbaustadt in Kolmanskop, Namibia, vom südafrikanischen Fotografen Wim van den Heever ist das Gewinnerbild des Wildlife Photographer of the Year 2025. Eine wirklich außergewöhnliche Aufnahme: um Ghost Town Visitor (Geisterstadtbesucher) mit Kamerafallen-Technologie aufzunehmen, wartete der südafrikanische Naturfotograf ein Jahrzehnt, nachdem er die Spuren des Tieres zum ersten Mal bemerkt hatte. Den Titel „Junger Naturfotograf des Jahres 2025“ gewann Andrea Dominizi, der erste Italiener überhaupt, der den prestigeträchtigen Preis für Naturfotografen unter 17 Jahren gewann. Sein Bild After the Destruction (Nach der Zerstörung) erzählt eine ergreifende Geschichte des Lebensraumverlusts eines Cerambycidae-Käfers in einem abgeholzten Gebiet im Lepini-Gebirge in Mittelitalien.
Die weiteren Italiener, die sich im Wettbewerb hervorgetan haben, sind: der Südtiroler Philipp Egger, Sieger in der Kategorie „Tierporträts“ mit der Aufnahme Shadow Hunter (Schattenjäger), ein Uhu in den Bergen von Naturns (Bozen), der mit orangefarbenen Augen und dem Abendlicht auf seinen Federn aus der Dunkelheit auftaucht, und drei Finalisten mit lobender Erwähnung: Fortunato Gatto mit Der gefrorene Schwan (Der gefrorene Schwan) in der Kategorie „Kunst der Natur“, Roberto Marchegiani mit Die Ruhe nach dem Sturm (Die Ruhe nach dem Sturm) und Shadowlands (Schattenlande) in der Kategorie „Tiere in ihrer Umgebung“ und Gabriella Comi mit Wake-up call (Weckruf) in der Kategorie „Verhalten: Säugetiere“.