Das Barma-Refugium befindet sich auf einer Höhe von 2060 Metern im Naturschutzgebiet Mont Mars zwischen dem Gebiet Biella und dem Valle del Lys im Aostatal. Die Steinstruktur wurde um den Bergfelsen in der Mitte eines Amphitheaters mit Blick auf die Barma-Seen am Fuße des Mont-Mars-Massivs (2600 m) errichtet. Die Zuflucht wurde vor kurzem gebaut und verfügt über eine große Bar, zwei Esszimmer, acht Schlafzimmer, von denen fünf 8 Personen, zwei 4 Personen und ein Doppelzimmer mit Bad bieten. Die Badezimmer werden geteilt. Die Barma-Hütte ist ein wertvoller Stützpunkt für alle, die sich auf den Höhenweg Nr. 1 begeben, der Donnas mit Courmayeur verbindet.
Die Struktur ist mit Sonnenkollektoren zur Stromerzeugung ausgestattet, die durch ein System von Kraft-Wärme-Kopplern integriert sind. Das Wasser wird tief im See aufgefangen und mit einem Wasserreiniger behandelt, um die Verwendung von zu entsorgenden Verpackungen zu vermeiden.
Anfahrt im Sommer
- Vom Parkplatz Pian Coumarial (1440 m) beginnt der Aufstieg auf dem Wanderweg 2D. Der erste Abschnitt führt durch den Wald und mündet dann in Wiesen mit den typischen Almweiden. Kurz oberhalb des Vargno-Sees hält man sich rechts und wechselt auf den Wanderweg Nr. 2. Nach einem kurzen Stück geht es rechts entlang eines schönen Saumpfads wieder bergauf. Die Route verläuft leicht in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft, vorbei an Almen, Geröllfeldern und Felsvorsprüngen, und führt zunächst zum Lac Long und nach einer felsigen Anhöhe zur Mulde der Laghi della Barma (Lacs de Barme). Von hier aus geht es weiter in Richtung des größeren Sees, wobei man die Abzweigung links, die die Fortsetzung des Höhenwegs anzeigt, ignoriert und in kurzer Zeit die Barma-Hütte erreicht.
Schwierigkeitsgrad: E Wanderung
Höhenunterschied: 620 m
Dauer: 3h10
- Von Loc. Pillaz (1231 m) führt ein einfacher Weg auf einer unbefestigten, befahrbaren Straße durch Waldgebiet bis zum Lago Vargno; hier beginnt der eigentliche Wanderweg Nr. 2, wie oben beschrieben. Man wandert auf einem erdigen, grasbewachsenen Untergrund und teilweise auf einem Saumpfad im Schatten der Bäume bergauf. Nach etwa einer halben Stunde Aufstieg lichtet sich die Vegetation und weicht einigen Felsen.
Schwierigkeitsgrad: E Wanderung
Höhenunterschied: 829 m
Dauer: 3 Std