Stella artice

Cogne


Wie man dorthin kommt

Von der Ortschaft Lillaz kommend nehmen Sie den Pfad, der ins Valeille führt. Nach dem ersten ansteigenden Wegstück gelangen Sie in die Nähe der Loipe. Überqueren Sie diese und gehen Sie weiter auf dem Fußpfad Richtung Valeille, und zwar bis zur ersten über den Wasserlauf führenden Brücke. Überqueren Sie die Brücke nicht, sondern gehen Sie das orographisch rechte Ufer des Wasserlaufs entlang. Sobald Sie den Wasserfall erreicht haben, gehen Sie links den Hang hinauf, der zum Einstieg führt. 35 Minuten.


Routenbeschreibung

Ein Super-Klassiker des Valeille. Seine Beliebtheit ist zweifelsohne auf den einfachen Zustieg und den beständigen Kletterweg zurückzuführen. Dank seiner Exposition befindet sich der Eisfall fast immer in guten Bedingungen. Überaus gut besucht.
Rechts von der ersten Seillänge kann man je nach Bedingungen eine Eis- und/oder Mixed-Variante wählen (einige Zwischensicherungen vor Ort und ein Standplatz rechts von der Säule).
Im oberen Teil des Eisfalls hingegen kann man eine Variante der letzten Seillänge wählen, die sich als eine schöne, nicht vertikale Wand präsentiert und an den darüber liegenden Hängen ausläuft (Abstieg mit Doppelseil und Abalakow).

Schwierigkeitsgrad: III/5
Länge: 200 M
Erster Anstieg: E. Crudo, G. C. Grassi, S. Rossi 1989
Höhe: 1800 M
Exposition: West
Koordinaten: Lon.: 7,39329 Lat.: 45,579148 – UTM (ED50) – X: 374731,45 Y: 5048743,57

L1: Lange Seillänge mit konstanter, aber nie vertikaler Neigung. 60 m. Standplatz auf Fels links vom Free-Standing (fix).
L2: Klettern Sie den großen Free-Standing (normalerweise auf der linken Seite) in einem anspruchsvollen und ausgesetzten Kletterweg hoch, bis er an Vertikalität zu verlieren beginnt. Sie können nach rund 30 Metern links vor der abschließenden Engstelle haltmachen. Als Standplatz dienen einige Bäumchen (Schnüre und Maillons) oder Sie können auf den oberen Schneehang ausweichen, wo ein bequemerer Stand möglich ist. 45 m. Standplatz links am Fels (Haken mit Maillon).
L3: Klettern Sie den gesamten Kanal bis zum Fuß der nächsten Fallstufe durch. 50 m. Standplatz auf Fels am rechten Ende der Eiswand (fix).
L4: Lange Seillänge zur Durchquerung der gesamten oberen Wand, die eine konstante Neigung und nur wenige vertikale Abschnitte aufweist. 60 m. Standplatz auf Fels links oben (fix). Die Länge kann auch auf zwei Seillängen zu 30 Metern aufgeteilt werden, rechts befindet sich ein Standplatz auf Fels (Haken).

Abstieg: In vier Abseillängen entlang dem Eisfall unter Nutzung der schon beim Aufstieg verwendeten Sicherungspunkte (fix und Haken).

Text und Bild aus Effimeri barbagli (M. Giglio, 2014), dem Komplettführer zum Eisklettern im Aostatal.

 
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