Alpiner botanischer Garten Paradisia

Cogne

Öffnungstage und -zeiten Eintrittspreisen

Der botanische Garten Paradisia wurde im Juli 1955 eröffnet und erhielt seinen Namen nach der weißen Lilie (Paradies Liliastrum), die auf den alpinen Hochweiden gedeiht. Als Sitz wurde Valnontey aufgrund seiner relativ geringen Höhe von 1700 Metern gewählt, denn die optimale Bodenbeschaffenheit und die vorzügliche Lage vor der herrlichen Kulisse des Gran Paradiso-Massivs waren für die Rekonstruierung verschiedener Habitats wie geschaffen. Im Jahr 1964 wurde neben dem Garten ein alpines Biologiezentrum für die Forschung von Flora und Fauna des Parks eingerichtet. Und im Jahr 1971 wurde die naturwissenschaftliche Leitung an die Kommission für wissenschaftliche Forschungen des Parks abgetreten: Der Garten wurde diesmal mit ökologischen Kriterien rekonstruiert und mit einem Herbarium und einer Samenbank ausgestattet.

In Paradisia werden über tausend einheimische und aus anderen Bergregionen der Welt stammende Pflanzen ausgestellt, die für normale Touristen und natürlich auch für Forscher von besonderem Interesse sind. Letzterem stehen außerdem das Herbarium, ein Labor und eine kleine Bibliothek zur Verfügung. Um den didaktisch-wissenschaftlichen Aspekt zu steigern, wurden im Garten Paradisia mehrere natürliche Habitats (Pseudosteppe, Torfmoor, Moräne, Kalksteingeröllhalde und Erlenwald) mit den dort wachsenden Pflanzen angelegt. Überall sind Beschreibungstafeln mit Erklärungen der vorwiegenden Eigenschaften verteilt. Sämtliche Pflanzen sind mit einem Namensschild versehen, auf dem die volkstümliche und die wissenschaftliche Bezeichnung zu lesen sind.

Botanische Lehrpfäde
Es stehen zwei verschiedene Pfäde für die Besichtigung des Gartens zur Verfügung: Einer davon ist schwarz markiert und führt durch den mittleren Teil des Gartens, in welchem Felsgärten und einige Habitats aufgebaut wurden. Der andere ist gelb markiert und führt durch den Randbereich des Gartens. Beide Routen können mihilfe eines Leitfadens oder eines Walkman besichtigt werden.

Petrographische Ausstellung: Hier werden mehrere typische Felsarten und Gesteine des Cognetals und aus anderen Gegenden des Parks ausgestellt.

Flechtensammlung: Diese kann, spontan wachsend, auf 10 Felsblöcken des Gartens bewundert werden.

Der Schmetterlingsgarten: Hier kann man anhand von Beschreibungstafeln die Welt dieser wunderschönen Insekten erkunden, welche vom Nektar besonderer Pflanzen angelockt werden.

Kontakt

Giardino Alpino Paradisia
Fraz. Valnontey, 44
11012 COGNE (AO)
  • Telefon:
    0165.74147
  • Fax:
    0165.74147
 
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