Die Kapelle von Lenty

Saint-Vincent

LAGE: Die am westlichsten Ende der Ortschaft gelegene Kapelle scheint auf den Col de Joux zu blicken.

GESCHICHTE: Sie wurde 1644 auf Veranlassung der Bewohner von Lenty erbaut.
Sie entschieden, die Kapelle der Mariä Heimsuchung zu widmen und hier am Patronatsfest, dem 2. Juli, eine gesungene Messe und Vesper zu feiern.
BEMERKENSWERTE ELEMENTE: Die Fassade ist besonders eigen: In Pastellrosa präsentiert sie ohne Inschriften und Ornamente ein Atrium, das als Halboval in die Mauern eingelassen ist. Besonders charakteristisch ist der kleine Glockenturm mit sichtbaren Glocken auf dem vorstehenden Dach.
Der Chor und das Kirchenschiff, die jeweils ca. vier Quadratmeter groß sind, sehen sich sehr ähnlich, stammen jedoch aus verschiedenen Epochen. Auch hier entspricht, wie bei anderen Kapellen, der Chor dem ehemaligen Oratorium, das wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erweitert wurde.
Erwähnenswert ist auch der Barockaltar mit zwei spiralförmigen Säulen, an dessen Seite mehrere Engelsköpfe angebracht sind. Die Nische in der Mitte des Altars ziert eine schöne Statue der gekrönten Jungfrau Maria aus vielfarbigem Holz, die wahrscheinlich auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Die Via Crucis setzt sich aus Kunstdrucken aus Paris zusammen, und wurde 1878 von einer Dame aus Lenty gestiftet.

 
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