Courmayeur
Die typische Alpenatmosphäre findet sich auch in den Hotels und anderen Unterkunftsarten wieder, von Luxushotels über Berghütten bis hin zu Campingplätzen, sowie in den historischen Cafés im Ortskern und in den Restaurants an den Pisten: In Courmayeur wird Gastfreundschaft, Tradition und die lokale Architektur bis ins Detail gepflegt.
Courmayeur ist Teil des Best of the Alps‑Netzwerks, da die Destination als eine der renommiertesten und authentischsten der Alpen anerkannt is, ausgewählt aufgrund ihrer Authentizität, ihres respektvollen Umgangs mit der Umgebung, ihrer Nachhaltigkeit und der hohen Qualität ihres touristischen Angebots.
SEHENSWÜRDIGKEITEN
● Wallfahrtskirche Notre‑Dame de la Guérison:
Am Eingang des Val Veny, direkt am Fuß des Brenva‑Gletschers gelegen. Seit dem 17. Jahrhundert sollen sich hier wundersame Heilungen ereignet haben. Die heutige Kapelle aus dem Jahr 1867 ist vollständig mit Krücken, Votivgaben und Geschenken geheilter Personen bedeckt.
● Pfarrkirche der Heiligen Pantaleon und Valentin:
Der Kirchturm, wahrscheinlich zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut, besitzt eine seltene, tiaraartige Spitze, die angeblich an den Aufenthalt der Päpste in Avignon erinnern soll. In der Kirche aus dem 18. Jahrhundert befinden sich Kunstwerke des folgenden Jahrhunderts, darunter ein Hochaltar aus schwarzem Marmor, ein Gemälde des Martyriums des heiligen Sebastian und ein besonderes Votivbild, das an die französischen Invasionen in der Aostatal-Region erinnert, von denen Courmayeur verschont blieb.
● Alpines Museum „Duca degli Abruzzi“:
Ein Muss für alle, die die historischen Unternehmungen des Alpinismus entdecken möchten. Das 1929 eröffnete Museum beherbergt eine Sammlung von Dokumenten, Erinnerungsstücken und Kletterausrüstung. Die 1850 gegründete „Società Guide Alpine di Courmayeur“ ist die älteste Bergführergesellschaft Italiens.
NATUR UND SPORT
Dank seiner Lage mit zwei Seitentälern, die in einem großen Becken am Fuß des Mont Blanc zusammentreffen, bietet Courmayeur vielfältige, eindrucksvolle Landschaften – ideal für entspannte oder abenteuerliche Aktivitäten im Sommer wie im Winter.Courmayeur ist untrennbar mit dem Mont Blanc verbunden: Der Gipfel wurde 1786 erstmals bestiegen, und seitdem gilt Courmayeur als historischer Bezugspunkt für Bergsteigen und Wandern. Auch heute sind seine Wände weltweit berühmt. Gleichzeitig ermöglicht die futuristische Skyway‑Seilbahn jedem, dem Mont Blanc näherzukommen: Von 1.300 m in Entrèves bis zur Mittelstation Pavillon du Mont Fréty auf 2.173 m mit dem botanischen Alpengarten Saussurea und schließlich bis nach Punta Helbronner auf 3.466 m.Die beiden Seitentäler sind wahre Paradiese, deren Landschaft sich im Jahresverlauf stark verändert.
Val Veny bietet im Sommer vielfältige Panoramen – von Entrèves bis zum Col de la Seigne an der Grenze zur französischen Region Savoyen. Nahe dem Brenva‑Gletscher ist das Tal zunächst eng, wild und steil, öffnet sich dann jedoch zu einem weiten, flachen Becken. Hier befindet sich der kleine Miage‑See, der von seiner Moräne umschlossen ist und an dessen Ufer man die Bewegungen des Gletschers beobachten kann, wenn kleine Eisstücke ins Wasser brechen.
Das andere Tal, Val Ferret, bietet unvergessliche Erlebnisse – vom gemütlichen Spaziergang bis zum Langlaufen vor der Kulisse der Grandes Jorasses.Im Winter zieht Courmayeur Skifahrer aus aller Welt an. Das Skigebiet Chécrouit-Val Veny, überragt von der Mont‑Blanc‑Kette, umfasst mehr als 100 km Pisten und Off‑Piste‑Routen wie den Toula‑Gletscher oder die berühmte Vallée Blanche, die über den Mer‑de‑Glace‑Gletscher bis nach Chamonix führt.
Zahlreiche weitere Wintersportarten sind möglich – unter anderem Hundeschlittenfahrten dank stets reichlich vorhandenen Schnees.Für jede sportliche Aktivität bestens ausgestattet, verfügt Courmayeur über ein eigenes Sportzentrum, mit Fußballplätzen, Tennis, Padel, Pickleball, Basketball, Tischtennis und Squash, einem Fitnessstudio, einer Kletterwand, Spielräumen und einer ganzjährig geöffneten Eissporthalle.
VERANSTALTUNGEN UND TRADITIONEN
● Celtica:
Ein internationales Festival für keltische Musik, Kunst und Kultur, das in Courmayeur und in den zauberhaften Wäldern des Peuterey im Val Veny stattfindet – das höchstgelegene seiner Art in Europa.
● Foire de la Pâquerette:
Am Ostermontag verwandelt sich das Ortszentrum in einen Markt mit Ständen, die lokales Kunsthandwerk präsentieren, Alltagsgegenstände, Skulpturen und Dekorationen.
● Lo Matsòn – Kulinarische Messe:
Ein Freiluftbauernmarkt zur Förderung der Produkte des Aostatals: Käse, Weine, Wurstwaren, Marmeladen und Sirups aus lokalen Rohstoffen.
FÜR DIE KLEINSTEN
Sowohl im Sommer als auch im Winter gibt es unzählige Aktivitäten für Kinder. Auf den Pisten können sie Skifahren lernen oder Snowboard, Telemark, Freestyle und Off‑Piste ausprobieren, immer begleitet von professionellen Skilehrern.
Der Fun Park Courmayeur, ideal für Kinder und Erwachsene, ist dank seiner Lage nahe der Seilbahn besonders beliebt. Im Winter bietet er einen Anfängerbereich, Rutschbahnen für Schlitten und Snowtubes, Hüpfburgen, Softspiele, Fat‑Bike‑ und Bob‑Verleih, Restaurants und Bars. Im Sommer gibt es Trampoline, Hüpfburgen, ein Bällebad, eine kleine Kletterwand, eine Seilrutsche, ein Indianercamp, einen Sandkasten und viele Spiele zur Förderung von Balance und Geschicklichkeit. Für Jugendliche gibt es sogar ein Paintball‑Gelände im Val Ferret.Eine weitere besondere Attraktion im Sommer ist das beheizte Schwimmbad auf 1.750 m in den Wiesen von Plan Chécrouit, das zu Fuß oder per Seilbahn erreichbar ist.
Reiten kann man dank CheVal d’Aoste Mont Blanc.
Im Ortszentrum und in den Weilern gibt es zahlreiche Spielplätze, darunter den „Skyway for Kids“-Spielplatz, erreichbar über die Skyway‑Seilbahn. Außerdem gibt es einen Miniclub an den Pisten in Plan Chécrouit und ein Kinderzentrum im Courmayeur Sportzentrum.
IDENTIKIT
● Einwohner: 2.700
● Höhe: 1.224 m
● Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Busverbindungen von Aosta oder Chamonix (Fahrpläne auf der Website der Arriva‑Gesellschaft).
NÜTZLICHE INFORMATIONEN
● Laden Sie hier den Dorfplan herunter