Natur: ** Valle d'Aosta **

99 Ergebnisse
Seite 1 von 4

Regionalpark Mont Avic

Parks und Naturschutzgebiete  - 

Der Mont-Avic-Park, der erste Naturpark des Aostatals, wurde 1989 eröffnet, um die natürlichen Ressourcen des oberen Tals des Sturzbaches Chalamy, in der Gemeinde Champdepraz, zu schützen; seit 2003 gehört auch das Tal Dondena, in der Gemeinde Champorcher, zu den Gebieten des Parks .

Die geschützte Zone zeichnet sich durch ausgesprochen beeindruckende Landschaften und einen Lebensraum aus, in welche die menschliche Tätigkeit nur marginal eingegriffen hat und die daher fast unberührt ist.
Indem man das große Routennetz erforscht, das sich innerhalb der geschützten Zone befindet, bekommt man die einzigartige Gelegenheit, Einblick in besonders interessante Landschaftsaspekte zu bekommen: raue und charakteristische geologische Formationen; nur in diesem Gebiet vorkommende Alpenblumen und besondere Pflanzengruppen, die mit der grünen Gesteinsunterschicht in Verbindung stehen; der größte Hakenkieferwald der Region; mehrere Dutzend kleine Gewässer, Sümpfe und Moraste und Torfmoore, von denen es im Aostatal an Anzahl und Ausdehnung nichts Vergleichbares gibt; eine Tierwelt, die stellvertretend für die bekanntesten in den Alpen vorkommenden Tiere in der Region steht.

Entlang des Pfadnetzwerks des Parks ist es möglich, zu jeder Jahreszeit Wanderungen und Exkursionen zu unternehmen. Von November bis Mai sind die Routen für gewöhnlich großteils verschneit und können nur von erfahrenen und gut ausgerüsteten Wanderern begangen werden. Einige Pfade lassen sich mit Satteltieren oder per Mountainbike erkunden.

(+39) 0125960643
info@montavic.it

Naturschutzgebiet Lo Tsatelet

Parks und Naturschutzgebiete  -  Aosta

Ein Ort des besonderen archäologischen und naturwissenschaftlichen Interesses

Dieser Hügel mit sehr steilen Abhängen, auf dessen Gipfel sich aber eine Art Hochebene befindet, liegt im Nordosten von Aosta.
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Höhenlage zwischen 720 und 796 Metern über 14 Hektar.
Es handelt sich um ein Gebiet von beträchtlichem geomorphologischem und archäologischem Interesse, mit einem Landschaftsbild, das für die Abhänge von niedrigen Gebirgen mit Südlage typisch ist.

Im Spätneolithikum (ca. 3000 v. Chr.) befand sich eine menschliche Siedlung auf dem höchsten Punkt des Hügels.

Das gesamte Gebiet ist ein idealer Beobachtungspunkt für den Flug der Vögel während der Zugzeiten (besonders von einigen Raubvögelarten und Raben). Außerdem beherbergt das Naturschutzgebiet einige Säugetiere, Reptilien und diverse Spezies wirbelloser Tiere.

Die klimatischen Eigenschaften der Region begünstigen die Entwicklung einer typisch xerophilen, also trockenliebenden Vegetation, welche vorwiegend durch Flaumeichenwälder und Steppenpflanzen charakterisiert wird.

Ein interessantes Detail am Rande: Die lokalen Pfadfinder nennen diesen Hügel “Baden-Powell-Anhöhe”, nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung.

Anfahrtsweg
Autobahn A5, Ausfahrt Aosta Est. Die Staatstraße 26 in Richtung Aosta nehmen, dan, am zweiten Kreisverkehr rechts in Richtung Porossan abbiegen. Weiter in Richtung Saint-Christophe fahren, bis Sie den kleinen Parkplatz am Eintritt des Naturschutzgebiets erreichen.

Naturschutzgebiet Lolair-See

Parks und Naturschutzgebiete  -  Arvier

Ein Gletschersee in einem mosaikartig mit den verschiedensten Pflanzenarten gefüllten Kessel

Der kleine Lolair-See, der sich auf 1175 Meter Seehöhe befindet, wird von drei Quellen gespeist und ist von einem breiten Schilfgürtel und von charakteristischen runden und glatten Erhebungen, also von durch Gletscher-Aktivität “rundgeschmirgelten” Felsen, umgeben. Der See bildet den Lebensraum einer vielfältigen Plankton-Population, die in der Region nur mit jener von Lozon vergleichbar ist, und verfügt über eine wertvolle Vegetation.
Das Naturschutzgebiet Lake Lolair wurde offiziell als „Ruhegebiet“ ausgewiesen, ein Naturgebiet fernab von Lärmbelästigung zum völligen Eintauchen in die Ruhe: eine authentische Stille, die nur von den Geräuschen der Erde, des Windes und der Tiere unterbrochen wird. Eine kostbare Oase, perfekt für langsame Ausflüge und erholsame Momente.

Flora
Der Teich beherbergt auch zahlreiche schwimmende Spezies wie das Schwimmende Laichkraut (Potamogeton natans) und den Südlichen Wasserschlauch (Utricularia australis); in der Umgebung des Ufers und der Kanäle ist der Bitterklee (Menyanthes trifoliata) anzutreffen und entlang der Bäche können mannigfaltige Populationen der Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und des Bach-Nelkenwurzes (Geum rivale) beobachtet werden. Die trockene Westseite zeichnet sich durch eine xerophile (d.h. trockenliebende) Vegetation aus, mit Wacholder-Sträuchern (Juniperus sabina), Blüten der Gelben Sonnenröschen (Helianthemum nummularium) und das äußerst seltene Pensylvanische Fingerkraut (Potentilla pensylvanica), das hier, auf diesen vor langer Zeit verlassenen Feldern einen alpinen Hauptlebensraum gefunden hat.

Fauna
Von den Felsgraten aus kann man leicht einen Königsadler, Habicht oder Bussard erspähen, und in der Umgebung des Sees sind typische Wasservögel, wie die hier nistende Stockente und das Wasserhuhn, zu beobachten.
Im Teich und in der Umgebung ist das Auftreten von Amphibien und Reptilien wie der Erdkröte (Bufo bufo) und der Ringelnatter (Natrix natrix) bemerkenswert, während sich im Seengewässer Schleien, wirbellose Tiere und zahlreiche Insektenfamilien tummeln.

Anfahrtsweg
Von Arvier aus, Regionalstraße 26 in Richtung Courmayeur: links nach Leverogne - Valgrisenche abbiegen und fortfahren, bis Sie Ortsteil La Ravoire erreichen.
Einige Pfäder kann man auch im Ortsteil Baise Pierre starten.

Pont d'Ael: das Königreich der Schmetterlinge

Parks und Naturschutzgebiete  -  Aymavilles

Aus naturalistischer Sicht bietet die Gegend um Pont d’Ael eine interessante Vielfalt an Flora und Fauna. Es ist in der Tat ein besonderes Naturschutzgebiet das unter dem europäischen Netz “Natura 2000” geschützt ist.

Über die römische Aquäduktbrücke gibt es trockenes Grasland, verlassene landwirtschaftliche Terrassen, die sich mit spärlichen Eichen- und Waldkiefernwäldern abwechseln, in denen Pflanzenarten aus Steppen und mediterranem Ursprung wachsen, wie die Achillea tomentosa. Es gibt auch einige Orchideen einschließlich des seltenen Cephalanthera damasonium.

Die große Menge an Schmetterlingen ist ebenfalls von erheblichem Interesse: Zusätzlich zu den endemischen Polyommatus humedasae wurden 96 tagaktive Arten gezählt.

Stromaufwärts der trockenen Prärie erheben sich die Felswände, die den südöstlichen Hang des Mount Pognon bilden, auf dem Greifvögel wie der Steinadler und das Wanderfalken nisten.

Stromabwärts des Dorfes bildet der Strom Grand’Eyvia eine schattige Schlucht mit sehr steilen Wänden mit mikroklimatischen Bedingungen höherer Luftfeuchtigkeit in der ein im Aostatal sehr seltener Wald mit einer Verbreitung von Linden-, Ahorn- und Eschenbäumen wächst .

Naturschutzgebiet Montagnayes

Parks und Naturschutzgebiete  -  Bionaz

Schöne Blüten in der Ruhe von einer wilden Umgebung

Das im Jahr 2013 gegründete Naturschutzgebiet befindet sich zur Gänze im Gemeindegebiet von Bionaz. Es ist 1 100 Hektar groß und erstreckt sich zwischen 1 573 Metern Seehöhe im Tal und 3 321 Metern auf der Becca-des-Arbyères.
Mit seiner Lage an der linken Seite des Gebirgsbachs Buthier bietet das Tal den Besuchern typische subalpine und alpine Landschaft mit Mischwäldern, in denen Lärchen und Tannen vorherrschen. Ab dem Zusammenfluss mit dem Bach Montagnayes bis zur Gemeindegrenze mit Oyace findet man “bewaldete Felsen” vor, ein interessantes Ambiente mit der für dieses Gebiet untypischen Weißtanne.
Weiter hinauf zu den Bergkämmen machen die Wälder Latschen und Weiden mit Pflanzenarten Platz, die im gesamten Alpenraum und im ganzen Aostatal sehr selten sind.

Schon immer war das Naturgebiet, das Gämsen, Steinböcke, Hirsche und Rehe beherbergt, eine Schutzzone für Tiere.
Gesichert ist auch das Vorhandensein von Hasen und Murmeltieren, Raubtieren wie Füchsen, Dachsen, Mardern und Steinmardern sowie Raubvögeln wie dem Königsadler und dem Sperlingskauz. Außerdem leben Amphibien, Reptilien und viele Schmetterlinge in diesem wundervollen und noch unberührten Stück Land.

Für Besuche des Naturschutzgebiets eignet sich der Sommer am besten, denn in dieser Zeit sieht man wunderschöne Blüten (stängelloser Enzian, Türkenbund, rostblättrige Alpenrose und weitere Alpenblumen) im friedlichen Naturambiente.
Auch im Herbst, besonders im September und im Oktober, wenn sich die Tannen- und Lärchenwälder ein buntes Farbenkleid umhängen, sorgt ein Ausflug in das Naturschutzgebiet Montagnayes für außergewöhnliche Panoramen.
Im Winter dagegen ist es aufgrund der dicken Schneedecke und der Lawinengefahr nicht zugänglich, und ein Besuch ist in dieser Jahreszeit nicht zu empfehlen.

Anreise
Von Aosta fährt man auf der Staatsstraße 27 des Großen Sankt Bernhards bis zur Abzweigung von Variney. Dann geht es auf der Regionalstraße 28 bis Bionaz weiter, von wo aus man in Richtung des Sees von Place-Moulin und in die Ortschaft Ferrère fährt, wo man das Auto abstellt.

In Ferrère starten die Wanderungen zur Alm Arp-Damon (1h30 - Markierung 15) und zur Schutzhütte Chentre-Bionaz (3h - Markierung 14).

Naturschutzgebiet Les Îles

Parks und Naturschutzgebiete  -  Brissogne

In der Talsohle von Aosta, ein ökologischer Lebensraum von besonderem Interesse

Lage: am Lauf des Schmelzwasserflusses Dora Baltea, auf der Höhe von Brissogne.

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Höhenlage zwischen 526-532 Metern über 35,4 Hektar.
Als Ufergebiet des mittleren Zentraltals liegt dieses Schutzgebiet in einer Zone, die einst von den Mäandern des Flusses Dora Baltea eingenommen wurde, und zeichnet sich durch zwei Grubenseen aus, deren Ufer heute zum größten Teil renaturalisiert sind.
Dieses Naturgebiet ist die wichtigste regionale Rast- und Nahrungsstätte für viele Zugvogelarten; zahlreich sind auch die Spezies, die hier nisten. Auch Amphibien und Reptilien sowie Schleien und Hechte sind hier im Seewasser anzutreffen.
Die Vegetation, die für die einstige Uferlandschaft charakteristisch war und heute fast im ganzen Tal verschwunden ist, besteht aus Sumpfschilfrohr, Binsen, Riedgras und einigen besonders wertvollen Pflanzen wie dem Zwerg-Rohrkolben (Typha minima).

Anfahrtsweg
Von Aosta aus der Staatsstraße (“Strada Statale”) 26 Richtung Turin folgen; bei der Brücke von Brissogne rechts abbiegen. Folgen Sie dann zu Fuß den Weg bis Sie, den Naturschutzgebieteintritt erreichen.

Naturschutzgebiet Villa-See

Parks und Naturschutzgebiete  -  Challand-Saint-Victor

Ein durch Grundwasser gespeister Gletschersee, eine ökologische Nische für interessante Arten

Das Naturschutzgebiet Villa-See wurde im Jahre 1982 gegründet und erstreckt sich bei einer Seehöhe zwischen 810 und 980 Meter über 25 Hektar.

Eine Oase der Ruhe, in der Sie den Geräuschen der Natur lauschen und die umliegenden Berge bewundern können. Es ist zu jeder Jahreszeit interessant, ihn zu besuchen und die Farben der wechselnden Blätter sowie die dort lebenden Pflanzen- und Tierarten zu bewundern.

Hier einige Informationen zum Schutzgebiet:

  • Landschaft: Niedriggebirgs-Torfsee-Becken, das sich durch einen scharfen Kontrast zwischen der Sumpflandschaft des Sees und der anliegenden Trockenzone auszeichnet.
  • Fauna: Das Naturschutzgebiet bildet das regionale Hauptfortpflanzungsgebiet der Erdkröte. Die Gattung der Reptilien ist hier durch Eidechse und Bachennatter vertreten, während die Wasserfauna aus Karpfenfischen und Aalen besteht.
  • Flora: Das Seengewässer beherbergt zwei im Aostatal sehr seltene Schwimmpflanzen, die weiße Seerose und den Wasserknöterich. Das Schilfdickicht wird vorwiegend durch Sumpfschilfrohr gebildet; die Baumvegetation besteht aus hygrophilen Ufer-Hainen und einem Dickicht aus Föhren und Flaumeichen auf den angrenzenden sonnenbeschienen Hängen.

Es könnte interessant sein, einen Besuch am Lake Villa mit einem Spaziergang entlang des Weges 11 zu kombinieren, der den Lake Villa mit dem Col d'Arlaz verbindet (entlang der Etappe 6 des Cammino Balteo-Weges Challand-Saint-Victor - Saint-Vincent), um den künstlerischen Weg zu entdecken Werke aus natürlichen Materialien.

Barrierefreiheit
Der See ist für jedermann zugänglich, auch für Menschen mit Behinderungen: In unmittelbarer Nähe des Einstiegs in den Weg, der zum See führt, gibt es tatsächlich einen Behindertenparkplatz und die Straßenoberfläche ist komplett gepflastert ermöglichen auch Rollstühlen eine bequeme Fortbewegung. Es wird jedoch empfohlen, in Begleitung zu sein und einen Outdoor-Rollstuhl oder einen Rollstuhl mit Rädern für unebenes Gelände zu benutzen.

Wie anzukommen
Die Gemeindestraße, die zu dem Ort führt, ist an der Kreuzung entlang der Regionalstraße 45 des Ayas-Tals nach dem Dorf Challand-Saint-Victor (ein Schild zeigt “Naturreservat des Sees Villa”) gut markiert. 2,5 km nach dieser Kreuzung erreichen Sie einen kleinen Parkplatz direkt an der Straßenseite. Dort finden Sie ein Schild mit der Beschreibung des Ortes und seiner Hauptwege.

Besucherzentrum des Regionalparks Mont Avic - Champdepraz

Parks und Naturschutzgebiete  -  Champdepraz

Das Besucherzentrum des Regionalparks Mont Avic liegt in dem zum Dorf Chevrère gehörenden Ortsteil Covarey und umfasst:

- einen Info-Point, wo man auf einer großen Video Filme und Fotos über den Park sehen kann und ausführliche Informationen und Materialien über den Mont Avic und das gesamte Netz der geschützten alpinen Zonen erhält. Hier kann man auch Einblick in zahlreiche naturkundliche Publikationen nehmen;

- ein Naturmuseum, welches die Felslandschaft, die Feuchtgebiete und die Wälder des Parks beschreibt, wobei der Besucher mit interaktiven Systemen aktiv einbezogen wird;

- ein Mehrzwecksaal für didaktische Zwecke, Projektionen, Konferenzen und Sonderausstellungen;

- ein Modell im Maßstab 1:5000, aufgestellt in der grünen Zone, das den Park und seine Umgebung naturgetreu nachbildet.

Broschüren und Faltkarten können bei einem externen Automaten auch außerhalb der Öffnungszeiten des Info-Points entnommen werden.

Im Besucherzentrum kann man außerdem für 5,00 € die Karte des Parks Mont Avic mit Maßstab 1:25.000 erwerben, mit nützlichen Informationen für Wanderer auf italienisch, französisch und englisch und zwei vereinfachten kartografischen Einlagen.

 

(+39) 0125960643
info@montavic.it

Besucherzentrum des Regionalparks Mont Avic - Champorcher

Parks und Naturschutzgebiete  -  Champorcher

Die Struktur
Das Besucherzentrum im Naturpark Mont Avic wurde in der bestehenden „Villa Biamonti“ eingerichtet. Das Gebäude wurde am Beginn des 20. Jahrhunderts zur Touristenbeherbergung erbaut. Bei der Renovierung blieben die stärksten und kennzeichnendsten Elemente des Gebäudes erhalten und wurden anhand von einigen modernen Aspekten, wie die Verwendung von Holz in den Innenräumen neu interpretiert. Die Struktur wurde erdbebensicher entworfen. Angewendet wurden Materialien mit geringer Umweltbelastung und die besten Parameter bezüglich der Energieausbeutung und der rationalen Verwendung erneuerbarer Energiequellen.

Die Besichtigung
Im Erdgeschoss befinden sich das Informationsbüro und ein Empfangssaal.
Der Ausstellungsraum - dem sich in der Ortschaft Covarey in Champdepraz befindenden Besucherzentrum ähnlich - wurde für die aktive Einbeziehung der Besucher entworfen und beschreibt die geologischen, morphologischen und biologischen Aspekte der Gebirgsumgebungen des Parks.
Im ersten Stock werden die interessantesten geologischen und morphologischen Merkmale des Dondena-Tals anhand einer umfangreichen Serie von Fotos, Funden, dynamischen Modellen und einer Plastik beschrieben, auf dem thematische Karten projiziert werden.
Im zweiten Stock werden Flora, Vegetation, Fauna und Hirtenarbeiten vorgestellt. Besonders originell sind die Gestaltungen von kleinen und großen Jagdtieren anhand von Modellen und Funden in einer ungewöhnlichen Optik.

Im Besucherzentrum kann man außerdem für 5,00 € die Karte des Parks Mont Avic mit Maßstab 1:25.000 erwerben, mit nützlichen Informationen für Wanderer auf italienisch, französisch und englisch und zwei vereinfachten kartografischen Einlagen.

Sie können außerdem in die virtuelle Realität eintauchen und einen Ausflug in den Naturpark des Mont Avic unternehmen. Ohne das Besucherzentrum zu verlassen, nimmt Sie ein Führer auf eine Entdeckungsreise zu einigen der naturkundlichen und landschaftlichen Besonderheiten des Schutzgebiets mit.

(+39) 0125960643
info@montavic.it

Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso - Forschungslabor

Parks und Naturschutzgebiete  -  Cogne

Das Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso in Cogne Forschungslabor präsentiert die komplexe und dynamische Entwicklung des Schutzgebiets wie in einem Forschungslabor: Erklärungsmodelle, Multimediasysteme, interaktive Spiele und ein origineller “sensorischer Raum”, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Düfte der Natur wahrzunehmen und die charakteristischen Klänge des Waldes zu hören.
Die Leitidee kreist um das Konzept von Nutzung und Verwaltung des Territoriums, was nur durch eine vertiefte Kenntnis von Umwelt und Landschaft möglich ist.

Die im Besucherzentrum in Cogne behandelten Themen sind:

  • das Wasser: Modelle zeigen die Auswirkungen des Wassers auf das Gebiet, illustrieren einige Überschwemmungsereignisse und beschreiben die Wechselwirkung zwischen menschlichen Siedlungen und hydrogeologischen Aspekten
  • der Wald und die Weide: ein „multimediales“ Eintauchen in das Leben des Holzfällers und die Simulation wichtiger Entscheidungen für die Erhaltung des Waldes
  • die Tierwelt und der Mensch: die Art und Weise, wie Mensch und Tier interagieren.

Das Zentrum beherbergt auch zwei interessante thematische Ausstellungen, die jeweils dem Wolf und dem Steinbock gewidmet sind.

Es gibt keinen obligatorischen linearen Weg durch die Ausstellung: Wählen Sie Ihren eigenen “Pfad”, je nach Ihren Interessen und dem gewünschten Vertiefungsniveau.

(+39) 016575301
info@grand-paradis.it

Nationalpark des Gran Paradiso

Parks und Naturschutzgebiete  -  Cogne

Im Jahr 1856 erklärte König Vittorio Emanuele II. einen Teil des heutigen Parkgebietes zum Königlichen Jagdschutzgebiet und rettete auf diese Weise den Steinbock, dessen Population in jenen Jahren auf einen alarmierend niedrigen Stand zurückgegangen war, vor dem Aussterben. Der König bildete daraufhin ein Spezialkorps von Feldhütern und ließ Wege und Saumpfade errichten, die noch heute von Parkwächtern und Touristen begangen werden. Im Jahre 1920 machte der König Vittorio Emanuele III dem italienischen Staat die 2100 Hektar des Jagdschutzgebietes zum Geschenk, mit der Auflage, daraus einen Nationalpark zu bilden. Zwei Jahre später, am 3. Dezember 1922, wurde der Nationalpark des Gran Paradiso als erster Nationalpark Italiens offiziell aus der Taufe gehoben. Die geschützte Zone wurde bis 1934 von einer Kommission verwaltet, die mit einer autonomen Verwaltungsbefugnis ausgestattet war. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg (in welchem der Park leider gravierende Schäden davontrug) wurde die Verwaltung direkt vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und nach 1947 durch eine autonome Institution wahrgenommen. Seit 1991 ist ein Rahmengesetz für die Parks in Kraft.

Der Nationalpark des Gran Paradiso umfasst ein weitläufiges Gebiet von hohen Bergen im Aostatal und im Piemont, wobei die Höhenlage zwischen 800 Meter Seehöhe in der Talsohle und 4061 Meter am Gipfel des Gran Paradiso schwankt. Lärchen- und Tannenbäume, weite alpine Weiden, Felsen und Gletscher bilden ein ideales Szenarium für den Lebensraum einen reichen und vielfältigen Fauna und für eine Entdeckungsreise in die wunderbare Welt des Hochgebirges.

Im Aostatal erstreckt sich die geschützte Zone auf das Territorium von drei Tälern: Cogne, Valsavarenche und Rhêmes.
Zu jeder Jahreszeit bietet der Park unterschiedliche Möglichkeiten. Spätfrühling und Sommer sind die Monate, in denen alles blüht, und eignen sich besonders für Ausflüge ins Hochgebirge. Im Herbst färben sich die Wälder in allen Farben und für die Steinböcke und Gämse beginnt die Zeit der Brunft. Im Winter ist das Gebiet des Parks mit Schnee bedeckt und bietet die Möglichkeit zu kurzen Exkursionen mit Schneeschuhen oder Langlaufskis, bei denen die Tiere, die zur Nahrungssuche ins Tal herabkommen, leicht beobachtet werden können.

info@pngp.it

Besucherzentrum des Naturschutzgebiets Mont Mars

Parks und Naturschutzgebiete  -  Fontainemore

Zwei Dauerausstellungen sind im Besucherzentrum des Naturschutzgebiets Mont Mars aufgebaut, im Zentrum des Dorfes liegend und einige Meter von der Regionalstraße nach Gressoney entfernt.

Die Tierwelt des Naturschutzgebiets
Ausstellung über die Fauna des Naturschutzegebiets: Murmeltier, Hase, Gämse…

Die Prozession Oropa
Ausstellung über die alte Pilgerfahrt der Gemeinschaft Fontainemore nach Oropa, deren Ursprung auf die zweite Hälfte des XVI. Jahrhunderts zurückgeht.

Das Besucherzentrum des Naturschutzparks Mont Mars
Im Zentrum hat man die Möglichkeit:

  • Dokumentarfilme und Fotografien anzusehen, die dem Naturschutzgebiet und den Dorftraditionen gewidmet sind;
  • detailliertes Informationsmaterial über das Naturschutzgebiet des Mont Mars, das Dorf Fontainemore und über sämtliche anderen regionalen Naturschutzparks zu erhalten;
  • naturwissenschaftliche Veröffentlichungen zu lesen;
  • den Mehrzwecksaal zu besuchen, in welchem didaktische Vorlesungen, Videovorführungen, Konferenzen, Konzerte, Feste und vorübergehende Ausstellungen veranstaltet werden.

Außerdem werden Führungen und Ausflüge durch das Naturschutzgebiet und die Umgebung organisiert.

(+39) 0125.832700
(+39) 3472507512

Naturschutzgebiet Mont Mars

Parks und Naturschutzgebiete  -  Fontainemore

Eine Berglandschaft mit einer reichen Pflanzen- und Tierwelt

Das Naturschutzgebiet Mont Mars wurde im Jahre 1994 gegründet; es besitzt eine Ausdehnung von 390 Hektar und liegt auf der Stirnseite des Tals des Sturzbaches Pacoulla. Zur Grenze des Naturschutzgebietes gelangt man, indem man der Gutsstraße, die beim Ortsteil Pillaz ihren Ausgang nimmt, folgt, und auf ihr die Vargno-Alm erreicht. Weiter geht es dann auf einem schönen gepflasterten Pfad, der mit einer schwarzen 2 auf gelbem Grund gekennzeichnet ist: Dies ist der Hauptpfad, der das gesamte Naturschutzgebiet von West nach Ost quert und zum Col de la Balma (2259 m) und danach zum Wallfahrtsort “Santuario di Oropa” in der Provinz Biella führt.

Geologie: Es herrschen hier Formationen eiszeitlichen Ursprungs vor, von denen die Abfolge von treppenartig abfallenden Felsenkesseln, die heute kleine Seenbecken und Torfgruben bergen, besonders markant ist. Vom einstigen Gletscher, welcher das große Tal bis vor 10000 Jahren bedeckte, zeugt heute nur noch ein kleines Schneefeld im kleinen Rund am Fuß des Nordhangs des Mont Mars. Die Felsen bestehen hauptsächlich aus Glimmerschiefer, welcher von Reihen aus weißem Marmor und dunklen Basisfelsen durchzogen wird.

Flora: Hier finden sich weitläufige Lärchenwälder, die von Strauchzonen (Rhododendron, Heidelbeere, Zwergwacholder) unterbrochen werden. Weiter oben erstrecken sich die Weiden, die aufgrund des häufigen Auftretens von Felsen und Steinhaufen mehrfach unterbrochen sind, wo wir den Purpur-Enzian, das Arnikakraut und die Negritella-Blume antreffen. In den Felsen kann man die österreichische Gemswurz finden, die im Aostatal sehr selten ist. Auf den steilen sonnenbeschienenen Abhängen blühen die Berglilie und die Dichtblüten-Betonie. Am Fuße der trockenen Weiden bietet sich dem Auge des Betrachters ein wunderschöner Kontrast zu den Feuchtzonen des Leilong-Sees, wo wir auch den Schmalblättrigen Igelkolben und die Schwimmende Butterblume sehen können.

Fauna: Diese umfasst typische Spezies der subalpinen, alpinen und nivalen Ebenen. In den Feuchtzonen und Seengebieten ist es auch möglich, Grasfrösche (Rana temporaria), Saiblinge und Wasseramseln zu beobachten. Die alpinen Weiden und Almen sind auch Heimstatt der gemeinen Kreuzotter, des Steinhuhns, der Bergpieper, des Hausrotschwanzes, des Kuckucks, des Murmeltiers, der Gämse, des Schneehasen und des Fuchs. Auf der Nordseite des Mont Mars sind Schneehuhn und der alpine Buchfink (typische Vögel der kleinen nivalen Täler) heimisch. Das Territorium des Naturschutzgebiets bildet auch das Jagdgebiet des Königsadlers.

So erreichen Sie das Reservat
Von Pont-Saint-Martin folgen Sie den Schildern nach Gressoney und nehmen die Regionalstraße n. 44.
In Fontainemore angekommen, biegen Sie nach ca. 1 km rechts ab, überqueren die Brücke über den Fluss Lys und gehen 11 km links hinauf bis Sie Pian Coumarial erreichen, wo Sie Ihr Auto parken und zu Fuß weitergehen können.

(+39) 0125832700

Naturschutzgebiet Côte de Gargantua

Parks und Naturschutzgebiete  -  Gressan

Ein in die Sonne getauchter Lebensraum, der auf eigentümliche Art von den Gletschern gebildet wurde

Der Gebirgsausläufer in länglicher Form, die sogenannte “Côte”, die durch Ablagerungen aus der Eiszeit entstanden ist, ist eines der auffallendsten Elemente dieses Naturschutzgebietes. Sein Name geht auf die Legende zurück, nach der die Côte der kleine Finger des Riesen Gargantua wäre – eine von Rabelais erfundene Figur, die von einer Geröllschicht begraben sein soll.
Diese uralte Geschichte begleitet die der vielen Tier- und Pflanzenarten, die im Bereich dieses typischen Steppenumfeldes leben, das sich durch trockene, begraste und steinige Abhänge und Böschungen mit starker Sonneneinstrahlung auszeichnet.

Flora
Zu den typischsten Spezies der Blumenwelt gehören Artemisia vallesiaca, eine seltene aromatische Pflanze sowie Telephium imperati mit mediterraner Herkunft.

Fauna
Das Naturschutzgebiet stellt ein ideales Ambiente für kleine Nagetiere, Raubvögel, Sperlingsvögel, Invertebraten und Reptilien, wie Mauer-, Smaragdeidechse und gelbgrüne Zornnatter dar. Besonders reichhaltig ist die Entomofauna. Tatsächlich sind hier zahlreiche Spezies von Schmetterlingen und Käfern vertreten, die typisch für Trockengebiete sind.
Dank seiner hervorragenden Lage kann das Naturschutzgebiet ruhig auch in den Wintermonaten besucht werden. Frühling und Herbst bleiben allerdings die besten Jahreszeiten, um das milde Klima und die herrlichen Farben zu genießen.

So kommen Sie an
Wenn Sie mit dem Auto vom Stadtzentrum von Aosta kommen, ist die ‘Côte de Gargantua’ von der Straße des Envers (Verbindungsstraße zwischen den Gemeinden der Talsenke, die sich auf dem rechten orographischen Hang des Flusses Dora Baltea befindet) gut sichtbar. Am Kreisverkehr von Pont-Suaz schlagen Sie die Regionalstraße 20 in Richtung “Gressan – Jovençan – Cogne” ein. Die Strecken zum Entdecken des Naturschutzgebietes gehen von verschiedenen Punkten aus. Aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Autostellplätzen in den kleinen Parkplätzen der Ortsteile empfiehlt es sich jedoch, das Auto im Bereich der Gemeinde von Gressan abzustellen, der sich auf der linken Straßenseite befindet.
Mit dem Bus: Verfügbar ist die Linie 5 Aosta – Aymavilles (Haltestelle Gressan an der Gemeinde)

 

Naturreservat Marais

Parks und Naturschutzgebiete  -  La Salle

Ein interessanter Lebensraum und Raststätte für Zugvögel nach einem Höhenflug

Dieses Schutzgebiet liegt am Lauf des Schmelzwasserflusses Dora Baltea, nahe dem Staudamm zwischen den Gemeinden La Salle und Morgex.

Flora: Die Ränder der Talsperre sind dicht mit Schilfrohr bewachsen, während sich in einem gewissen Abstand vom Wasser Erlen, Weiden und Pappeln erheben. Unter den Blumen trifft man die gelbe Butterblume häufig an.

Fauna: Dieses Gebiet dient als Raststätte für Zugvögel, die in Feuchtgebieten heimisch sind; hier nisten Stockente, Wasserhuhn und Sumpfrohrsänger.

Besuch: Die beste Zeit für einen Besuch im Reservat ist die Zugzeit im Frühling und Herbst, nicht nur wegen der Sichtung der ornithologischen Fauna, sondern auch wegen der Üppigkeit des Unterholzes seiner Wälder.
Der Besuch kann am linken Ufer über die Staatsstraße S.S. 26 beginnen. Hier informiert ein Schild mit dem Lageplan vielfältige Informationen zur Begrüßung des Besuchers. Das Ufer ist in wenigen Minuten zu erreichen und von der ausgestatteten Hütte aus kann man die Fauna beobachten, die sich über den überschwemmten Gewässern aufhält. Ein gut markierter Fußgängerweg führt den Besucher zu einer erhöhten Fußgängerbrücke, die den hygrophilen Wald durchquert, bis er am Ausgang des Geländes eine kleine Insel erreicht, die reich an Pflanzenarten ist, die sich in voller Aktivität befinden. Für den Rückweg wird der gleiche Weg verwendet.

(+39) 0165862500

Die Pfade der Pfingstrosen

Parks und Naturschutzgebiete  -  Perloz

Im Aosta Tal sind einige Bereiche, wo Pfingstrosen spontan blühen: die berühmteste Gegend ist diejenige um Col Fenêtre bei Perloz, weniger frequentiert aber genauso interessant ist das Gebiet zwischen Issogne und Arnad.

Es handelt sich von einheimischen Wildexemplaren, durch ein regionales Gesetz geschützt, das ihre Sammlung verbietet.

Die Blüte der Peonia Officinalis erreicht ihren Höhepunkt von Ende Mai bis Mitte Juni.
Dies ist der ideale Zeitpunkt, um diese großen leuchtend roten Blumen zu entdecken und Ausflüge entlang von Pfaden zwischen Lärchen- und Buchenwäldern zu planen.

Naturschutzgebiet Holay-Teich

Parks und Naturschutzgebiete  -  Pont-Saint-Martin

Ein kleines Seebecken, wertvoller Lebensraum für seltene Tierarten

Dieses im Jahre 1994 gegründete Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von 1,5 Hektar. Es befindet sich auf einer Seehöhe von 750-790 Metern in der Gemeinde Pont-Saint-Martin, in der Nähe der Burg Suzey.

Flora: Aufgrund der Feuchtzone treffen wir hier Sumpfschilfrohr und den Breitblättrigen Rohrkolben an; außerdem befindet sich hier das einzige bekannte Vorkommen des Sumpfweiderichs im Aostatal.

Fauna: Da es sich um ein ziemlich kleines Naturschutzgebiet handelt, spiegelt dieses ausschließlich einige seltene Amphibienexemplare wider, zu denen zwei Molchspezies zählen.

Anreise
Vom Dorfzentrum Pont-Saint-Martin aus folgen Sie die Regionalstraße nach Gressoney: wenn Sie die Beschilderungen nach “Ivery” finden, biegen Sie rechts ab; dann fahren Sie weiter bis zur Ortschatft “Holay”.

Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso - "Bentornato Gipeto"

Parks und Naturschutzgebiete  -  Rhêmes-Notre-Dame

Am Eingang des Dorfes, in der Ortschaft Chavaney, befindet sich vor dem Panorama des Gebirgsmassivs “Granta Parey” dieses Museum "Willkommen zurück, Bartgeier", das die Geschichte des Aussterbens, ein ehrgeiziges Projekt, die Heimkehr und, mit etwas Glück, vielleicht ein Happyend für den größten Vogel Europas erzählt.

Der Bartgeier, auch Lämmergeier genannt, der in diesem Tal zu Beginn des letzten Jahrhunderts ausgestorben war und heute mit seiner beeindruckenden Flügelspannweite wieder am Talhimmel seine Flugkreise zieht, ist das Hauptthema dieses Raums, wo man Informationen, Bilder, Geräusche und multimediale Spiele über dieses zauberhafte Tier aber auch den Rest der Vogelwelt des Parks finden kann.

In diesem Besucherzentrum können Sie dank der Multimediastation „Gran Paradiso VR – Das Naturerlebnis“ auch den Aufstieg zum Gipfel des Gran Paradiso in 360° Virtual Reality miterleben.

(+39) 0165.75301
(+39) 0165936193
info@grand-paradis.it

Nationalpark des Gran Paradiso

Parks und Naturschutzgebiete  -  Rhêmes-Notre-Dame

Im Jahr 1856 erklärte König Vittorio Emanuele II. einen Teil des heutigen Parkgebietes zum Königlichen Jagdschutzgebiet und rettete auf diese Weise den Steinbock, dessen Population in jenen Jahren auf einen alarmierend niedrigen Stand zurückgegangen war, vor dem Aussterben. Der König bildete daraufhin ein Spezialkorps von Feldhütern und ließ Wege und Saumpfade errichten, die noch heute von Parkwächtern und Touristen begangen werden. Im Jahre 1920 machte der König Vittorio Emanuele III dem italienischen Staat die 2100 Hektar des Jagdschutzgebietes zum Geschenk, mit der Auflage, daraus einen Nationalpark zu bilden. Zwei Jahre später, am 3. Dezember 1922, wurde der Nationalpark des Gran Paradiso als erster Nationalpark Italiens offiziell aus der Taufe gehoben. Die geschützte Zone wurde bis 1934 von einer Kommission verwaltet, die mit einer autonomen Verwaltungsbefugnis ausgestattet war. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg (in welchem der Park leider gravierende Schäden davontrug) wurde die Verwaltung direkt vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und nach 1947 durch eine autonome Institution wahrgenommen. Seit 1991 ist ein Rahmengesetz für die Parks in Kraft.

Der Nationalpark des Gran Paradiso umfasst ein weitläufiges Gebiet von hohen Bergen im Aostatal und im Piemont, wobei die Höhenlage zwischen 800 Meter Seehöhe in der Talsohle und 4061 Meter am Gipfel des Gran Paradiso schwankt. Lärchen- und Tannenbäume, weite alpine Weiden, Felsen und Gletscher bilden ein ideales Szenarium für den Lebensraum einen reichen und vielfältigen Fauna und für eine Entdeckungsreise in die wunderbare Welt des Hochgebirges.

Im Aostatal erstreckt sich die geschützte Zone auf das Territorium von drei Tälern: Cogne, Valsavarenche und Rhêmes.
Zu jeder Jahreszeit bietet der Park unterschiedliche Möglichkeiten. Spätfrühling und Sommer sind die Monate, in denen alles blüht, und eignen sich besonders für Ausflüge ins Hochgebirge. Im Herbst färben sich die Wälder in allen Farben und für die Steinböcke und Gämse beginnt die Zeit der Brunft. Im Winter ist das Gebiet des Parks mit Schnee bedeckt und bietet die Möglichkeit zu kurzen Exkursionen mit Schneeschuhen oder Langlaufskis, bei denen die Tiere, die zur Nahrungssuche ins Tal herabkommen, leicht beobachtet werden können.

info@pngp.it

Der Teich in Lo Ditor

Parks und Naturschutzgebiete  -  Torgnon

Lo Ditor: von den kalkhaltigen Quellen bis zu den alpinen Weiden und Wäldern

Ein Schwemmland mit zahlreichen kleinen Bächen und mittendrin dem größeren Bergbach Petit Monde - umgeben von waldigen Hängen und im Norden von einem steilen Felshang - empfängt den Teich von Lo Ditor im Chavacour-Tal in ungefähr 1900 Metern Höhe.

Aufgrund einiger besonders interessanter Habitate wurde der Teich in die Liste Natura 2000 aufgenommen. Zu diesen zählt auch der vorrangige Lebensraum der Kalksteinquellen, der “Cratoneurion” genannt wird.

In Lo Ditor gibt es auch einige Habitate mit Torfmooren und Feuchtgebieten (mit alkalischer Transaktion) sowie einige andere Lebensräume, die nicht direkt mit Wasser in Verbindung stehen, wie beispielsweise Lärchenwälder, subalpine Prärien und Wiesen und Felsen.

Die Landschaft hat die Form eines Amphitheaters, das durch die Einwirkung des Gletschers entstanden ist, der sich von den Hängen des Punta Tzan ausgedehnt hat. Doch auch die Beweidung hat die heutig wechselnde Form aus ordentlichen Wiesen und vereinzelten Waldflecken entstehen lassen.

Den Teich erreicht man nach einem einstündigen Ausflug.
Die Route verläuft auf einer 2,7 km langen Strecke mit einem Höhenunterschied von 160 Metern. Die gut markierten Wege führen bergauf und gewähren eine herrliche Aussicht auf die Ebene von “Lo Ditor”. Von dem Aussichtspunkt, der über dem Teich liegt, kann man weiter nach oben, auf die Weiden des weiter bergwärts liegenden Talbeckens steigen.

Der ganze Rundgang dauert in etwa 45 Minuten: doch lohnt es sich, sich doppelt soviel Zeit zu nehmen, um die Beschreibungstafeln zu lesen und die Schönheit der Gegend in Ruhe zu genießen.

Man kann natürlich auch einen kurzen Ausflug unternehmen, der nur am südlichen Teil des Teichs vorbeikommt und der trotzdem die wichtigsten Eigenschaften veranschaulicht.

Juli und August sind die besten Besuchsmonate, weil dann die Blütenstände ihren Höhepunkt erreichen, doch ist auch der Herbst mit seinen typischen Farben besonders für den Besuch dieses GGB (Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung) und seiner Umgebung geeignet.

(0166) 540433
info@torgnon.net

Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso - "Wasser und Artenvielfalt"

Parks und Naturschutzgebiete  -  Valsavarenche

Das Besucherzentrum Wasser und Biodiversität in Rovenaud widmet sich der wissenschaftlichen Forschung und Umwelterziehung zum Schutz wässriger Ökosysteme und Otter.

Das Zentrum in einem gut erhaltenen Ökosystem beherbergt eine schöne Ausstellung und schlägt Besuchsrouten im Innen- und Außenbereich mit Videos und Aquarien vor, um wirklich in einen Teil des Parks einzutauchen, in dem alles mit Wasser verbunden ist.

Dieser Teil des Parks beherbergt einige Otter in teilweiser Freiheit. Früher war diese Art hier frei und präsent, heute ist sie aufgrund von Verfolgungen und Umweltveränderungen durch Männer fast verschwunden.

Otter, die an der Spitze der Nahrungskette stehen, sind das Symbol für die Probleme, die mit der Erhaltung wässriger Umgebungen verbunden sind.

Der Besuch des Zentrums unterstreicht daher die Bedeutung der Erhaltung und des Gleichgewichts zwischen Mensch und Umwelt.

(+39) 0165905794
(+39) 3474302875
acqua.biodiversita@pngp.it

Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso - "Wolfsraum" und "Luchs Museum"

Parks und Naturschutzgebiete  -  Valsavarenche

Vorübergehend geschlossen

Das Besucherzentrum für die Liebhaber des ältesten italienischen Nationalparks befindet sich in Dégioz, in der Nähe der prächtigen Pfarrkirche. Das Zentrum ist ein Treffpunkt für die Touristen und beherbergt auch Räume über zwei Tiere, die allem Anschein nach im Begriff sind, diese Territorien wieder in Besitz zu nehmen: der Luchs und der Wolf.

Das Luchs Museum
“Die Abenddämmerung im Wald. Wie immer treibt der Überlebensdrang die Tiere auf Futtersuche. Alle Sinne des Luchs sind gespitzt, während er sich im Schutz des Laubes versteckt und wartet….”
Raubtiere sind territorial gebundene Tiere und bewegen sich lautlos und heimlich. Ihnen zu begegnen, ist nicht unbedingt leicht. Im Naturschutzpark des Gran Paradiso gibt es heute nur noch fünf fleischfressende Raubtierarten: mit dem Kleinsten beginnend sind das Wiesel, Hermellin, Steinmarder, Marder und Fuchs. Größere Raubtiere wie Wolf und Luchs, die meist ungerechterweise immer wieder als Schädlinge für Mensch und Haustiere angeklagt werden, wurden leider bereits in der Vergangenheit ausgerottet.
Die Ausstellung zeigt Bilder des Parks, vom Fachverband Associazione Professionale Guide Parco Nazionale Gran Paradiso in Zusammenarbeit mit der Stiftung Fondation Grand Paradis zur Verfügung gestellt.

Der Wolfsraum
Der Spazio Lupo (Wolfsraum), der ab August 2011 im Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso in Valsavarenche eingerichtet wird, ist ein von der Fondation Grand Paradis und vom Nationalpark Gran Paradiso ins Leben gerufene Dokumentationszentrum, in dem Zeugnisse und Dokumente zum Leben der Wölfe im Park gesammelt und ausgestellt werden.
Es handelt sich um ein im Werden begriffenes Projekt, das im Laufe der Zeit wachsen wird. Dazu können auch alle Besucher ihren Beitrag leisten, welche hier dieses Raubtier, das seit einigen Jahren wieder das nordwestliche Italien und die Täler des Nationalparks Gran Paradiso bevölkert hat, besser kennen lernen.
Im Spazio Lupo gibt es zwei ausgestellte Wolfsexemplare, interaktive Videos, die das Vorkommen im Park bezeugen, Interviews und eine Auswahl an Texten und Websites, anhand derer man sich informieren und Erfahrungserlebnisse sowie ein thematisches Blog im Web entwickeln kann.

(+39) 016575301
info@grand-paradis.it

Nationalpark des Gran Paradiso

Parks und Naturschutzgebiete  -  Valsavarenche

Im Jahr 1856 erklärte König Vittorio Emanuele II. einen Teil des heutigen Parkgebietes zum Königlichen Jagdschutzgebiet und rettete auf diese Weise den Steinbock, dessen Population in jenen Jahren auf einen alarmierend niedrigen Stand zurückgegangen war, vor dem Aussterben. Der König bildete daraufhin ein Spezialkorps von Feldhütern und ließ Wege und Saumpfade errichten, die noch heute von Parkwächtern und Touristen begangen werden. Im Jahre 1920 machte der König Vittorio Emanuele III dem italienischen Staat die 2100 Hektar des Jagdschutzgebietes zum Geschenk, mit der Auflage, daraus einen Nationalpark zu bilden. Zwei Jahre später, am 3. Dezember 1922, wurde der Nationalpark des Gran Paradiso als erster Nationalpark Italiens offiziell aus der Taufe gehoben. Die geschützte Zone wurde bis 1934 von einer Kommission verwaltet, die mit einer autonomen Verwaltungsbefugnis ausgestattet war. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg (in welchem der Park leider gravierende Schäden davontrug) wurde die Verwaltung direkt vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und nach 1947 durch eine autonome Institution wahrgenommen. Seit 1991 ist ein Rahmengesetz für die Parks in Kraft.

Der Nationalpark des Gran Paradiso umfasst ein weitläufiges Gebiet von hohen Bergen im Aostatal und im Piemont, wobei die Höhenlage zwischen 800 Meter Seehöhe in der Talsohle und 4061 Meter am Gipfel des Gran Paradiso schwankt. Lärchen- und Tannenbäume, weite alpine Weiden, Felsen und Gletscher bilden ein ideales Szenarium für den Lebensraum einen reichen und vielfältigen Fauna und für eine Entdeckungsreise in die wunderbare Welt des Hochgebirges.

Im Aostatal erstreckt sich die geschützte Zone auf das Territorium von drei Tälern: Cogne, Valsavarenche und Rhêmes.
Zu jeder Jahreszeit bietet der Park unterschiedliche Möglichkeiten. Spätfrühling und Sommer sind die Monate, in denen alles blüht, und eignen sich besonders für Ausflüge ins Hochgebirge. Im Herbst färben sich die Wälder in allen Farben und für die Steinböcke und Gämse beginnt die Zeit der Brunft. Im Winter ist das Gebiet des Parks mit Schnee bedeckt und bietet die Möglichkeit zu kurzen Exkursionen mit Schneeschuhen oder Langlaufskis, bei denen die Tiere, die zur Nahrungssuche ins Tal herabkommen, leicht beobachtet werden können.

info@pngp.it

Naturschutzgebiet des Teichs Loson

Parks und Naturschutzgebiete  -  Verrayes

Eine Konzentration der natürlichen Abläufe in einem besonders reichen Lebensraum

Alter Teich in einem fortgeschrittenen Einsenkungsstadium, der sich auf einer Gletscherterrasse im Herzen einer sonnigen und trockenen Klimazone befindet.

Das Gewässer beherbergt eine vielfältige Population an tierischem Plankton sowie zahlreiche wirbellose Tiere wie verschiedene Libellenspezies und Amphibien wie die Erdkröte und der Grasfrosch. Im Naturschutzgebiet gibt es mehr als fünfzehn verschiedene Pflanzengruppen und beinahe siebzig typische Arten von Feuchtgebieten und Gewässern, von denen einige im Aostatal sehr selten bzw. einzigartig sind.

Der Teich ist ein besonderes Schutzgebiet (BSG) des europäischen ökologischen Netzes Natura 2000.

Anfahrtsweg
Von Aosta aus, die Regionalstraße 26 in Richtung Turin nehmen; bei Erreichen von Chambave den Hinweisschildern nach Verrayes und Loson folgen.

Entrelor-Wasserfall

Tagesausflüge  -  Rhêmes-Notre-Dame

Der Bach Entrelor entspringt einem Gletscher auf dem Gipfel des Entrelor (3.430 m), der zwischen Valsavarenche und dem Rhêmes-Tal liegt. Bevor er in die Dora di Rhêmes mündet, bildet er diesen Wasserfall.

Sie erreichen das Dörfchen Chaudanne mit dem Auto oder zu Fuß über den Weg, der vom See des Dorfes Pellaud kommt.

Von Chaudanne aus steigen Sie 5 Minuten lang auf der Asphaltstraße zum Dorf Broillat auf, von wo aus der Weg 10A beginnt. Nach etwa 10 Minuten bergauf kommen Sie zur Kreuzung rechts mit dem Weg 9B entlang des Grand Ru-Kanals. Nach etwa 5 Minuten Fußmarsch erreichen Sie den Wasserfall.