Das Schutzgebietnetz Natura 2000 im Aostatal

Ein europäisches Schutzgebietsnetz zur Sicherung der biologischen Vielfalt und der natürlichen Lebensräume

Natura 2000 ist das ökologische Netz, das unter der EU-Richtlinie  “Habitat” zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa gegründet wurde. Es setzt sich aus den Gebieten von bemerkenswertem naturalistischem Interesse zusammen, den so genannten SIC (Orte von Gemeinschaftlichem Interesse) und ZPS (Unter Speziellen Naturschutz gestellte Gebiete –zur Erhaltung aller wildlebenden und Wandervögel). Diese Orte beherbergen Vogelarten und Lebensräume, die vom Aussterben bedroht und von gemeinschaftlichem Interesse sind.

Im Aostatal zählt das Netz   heute 28  SIC und 5 ZPS, die sich über 30% des gesamten Territoriums der Region erstrecken. Neben dem Nationalpark des Gran Paradiso, dem Naturpark  des Mont Avic  und den Naturreservaten gibt es hier zudem Biotopen von bemerkenswertem Interesse, wie die tiefen Täler Urtier und Grauson im Cogne-Tal, die Feuchtgebiete des Ferret-Tals, die hohen Kalkgebiete am Talschluss von Rhêmes, das Schloss von Aymavilles und die nahe gelegenen verlassenen Bergwerke - die ganze nistende Kolonien von geschützten Fledermäusen beherbergen –sowie die in den Höhenlagen befindlichen Gletscher des Monte Bianco und des Monte Rosa.

Von den Lebensräumen der SIC und ZPS sollten, von ihrer Weitläufigkeit her, die Felsenlandschaften erwähnt werden, die sich aus eindrucksvollen Felswänden, Geröllhalden und Gletschern zusammensetzen;es folgen die Graslandschaften, die mit Sträuchern bewachsenen Bereiche und die Wälder.

Zahlreich vorhanden sind zudem die prioritären Lebensräume, die  aus dem Territorium der Union zu verschwinden drohen:das weitläufigste Gebiet ist das der Kalkböden, dann gibt es noch einige Lebensräume, die typisch für die Feuchtgebiete sind, Torfgruben oder andere Waldarten.

Unter den Tierarten hebt sich eine bemerkenswerte Anzahl an geschützten Exemplaren hervor, wie: der Steinadler, die Zwergeule, der Bartgeier, der Uhu, das Steinhuhn, das Alpenschneehuhn, die Alpenkrähe, das Birkhuhn, der Kammmolch, einige Fledermausarten und die in jüngster Zeit wieder eingegliederten Luchse und Wölfe. Zu den Pflanzenarten zählen der Bitumenklee, der Marienfrauenschuh und der Tragant Fuchsschwanz.

 
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